About the Literary Society Karlsruhe (PDF)
Sur la société littéraire de Karlsruhe (PDF)

> Alle Veranstaltungen finden - wenn nicht anders angegeben - im PrinzMaxPalais statt.
Der Zugang zum PrinzMaxPalais ist barrierefrei.

Montag, 02.12 | 20.00 Uhr | (Test-)Mitgliedschaft 8,- €
> KOHI-Kulturraum e.V., Werderstr. 47

LESUNG SÜD im KOHI

Zwischen hell und dunkel: Mareike Fallwickl liest aus „Das Licht ist hier viel heller“

Literaturbloggerin, freie Texterin, Autorin – bei der gebürtigen Österreicherin Mareike Fallwickl dreht sich alles um Sprache. Wenn sie nicht gerade ihr Gehirn für „renommierte Verlage sowie Werbe- und Digitalagenturen“, wie sie selbst sagt, arbeiten lässt, erzählt sie in ihren Romanen von Freundschaft und den Schwierigkeiten menschlicher Beziehungen. „Toxisch“, sagt die Süddeutsche Zeitung dazu in Zusammenhang mit ihrem Debüt. Der 2018 erschienene Roman Dunkelgrün fast schwarz wurde für den Österreichischen Buchpreis nominiert und fand schnell Zuspruch. Nun hat sie ihren zweiten Roman unter dem Titel Das Licht ist hier viel heller veröffentlicht. Darin versucht ein ehemaliger Bestsellerautor, sich mit seinem Niedergang abzufinden, während seine gerade erwachsene Tochter erfährt, was es heißt, auf eigenen Beinen stehen zu wollen.

Mareike Fallwickl, 1983 bei Salzburg geboren, ist laut eigener Aussage ein „typischer Büchernerd“. Nach einem sprachwissenschaftlichen Studium, Praktika und einem Volontariat in der Verlagsbranche zog es sie auf das Textcollege in München, bevor sie 2007 ins Berufsleben einstieg. Seit 2015 arbeitet sie freiberuflich.

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Dienstag, 03.12 | 19.00 Uhr | Eintritt 8,- / 6,- / Mitglieder 4,- €

Premierenlesung: Die Karlsruher Autorin Petra Hauser stellt ihren neuen Roman „Ein herrliches Vergessen“ vor

Als Willi im Kriegsjahr 1915 in Straßburg zur Welt kommt, passt er so gar nicht in die Lebensplanung seiner Eltern. Doch das Kind lernt, den Mangel an Zuwendung als Freiraum zu nutzen und sich auf seine eigenen Kräfte und Ideen zu verlassen. Als der junge Mann, inzwischen zum Kaufmann ausgebildet, die Liebe seines Lebens kennenlernt, stünde einer gemeinsamen Zukunft eigentlich nichts mehr im Wege, aber dann bricht der Zweite Weltkrieg aus und er wird einberufen… Aus dem Krieg zurückgekehrt, gelingt es ihm, ausgestattet mit einer umfassenden Vollmacht der amerikanischen Militärregierung und unterstützt von seiner Familie und seinen Freunden, das erste der zerstörten Karlsruher Kinos wiederzueröffnen.

Die Autorin spürt den Kraftquellen und Vorbildern ihres Protagonisten nach und zeigt einfühlsam die Tragweite des Einflusses politischer Ereignisse auf private Biografien.

Petra Hauser, 1950 geboren in Karlsruhe, war nach ihrem Studium der Germanistik und Anglistik in Heidelberg als Lehrerein in der Erwachsenenbildung tätig.

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Dienstag, 17.12 | 19.00 Uhr | Eintritt frei

Wir feiern! „Johann Peter Hebel – Gesammelte Werke“ Kommentierte Lese- und Studienausgabe in sechs Bänden
Zu Gast ist der Büchner-Preisträger Arnold Stadler

Die Gesamtausgabe zu Johann Peter Hebels Werken erfasst erstmals vollständig die literarischen und theoretischen Schriften des Dichters. Bekannte und zahlreiche unveröffentlichte Texte dokumentieren das facettenreiche Werk des Theologen und Schriftstellers.

Die kommentierte Studienausgabe in sechs Bänden wurde im Auftrag der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe von Jan Knopf, Franz Littmann und Hansgeorg Schmidt-Bergmann unter der Mitarbeit von Esther Stern erstellt und am 2. September 2019 vom Göttinger Wallstein Verlag ausgeliefert.

Im Rahmen der Präsentation zeigen wir mit Unterstützung der Badischen Landesbibliothek ausgewählte Exzerpthefte von Johann Peter Hebel. Sie dokumentieren, welche Bücher und Zeitschriften er las, und was ihm so interessant erschien, dass er es in Auszügen für sich selbst notierte. Deutlich wird, welchen geistigen Einflüssen er unterlag und welche Bandbreite an theologischen, philosophischen, literarischen und naturwissenschaftlichen Fragestellungen ihn beschäftigte.

Arnold Stadler, neben dem Büchner-Preis (1999) auch mit dem Johann-Peter Hebel-Preis (2010) ausgezeichnet, spricht über die Aktualität Johann Peter Hebels nicht nur für sein Werk.

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Mittwoch, 18.12 | 20.00 Uhr | Eintritt 5,- / 3,- / Mitglieder 3,- €

Die letzte Veranstaltung im Karlsruher Literaturhaus in diesem Jahr!
Die SWR-Bestenliste: Literaturkritik live im PrinzMaxPalais

Traditionell beenden wir das Veranstaltungsjahr im PrinzMaxPalais mit einem Klassiker der Literaturkritik. Seit 1975 wird von renommierten Literaturkritikern monatlich eine „Expertenliste“ zusammengestellt, eine Qualität- und Empfehlungsliste von zehn Büchern, denen sie möglichst viele Leser und Leserinnen wünschen. Neues, Überraschendes und Unterhaltendes ist garantiert.

Unter der Moderation von Carsten Otte diskutieren live in Karlsruhe Wiebke Porombka, Hajo Steinert und Hubert Winkels über den aktuellen Buchmarkt und seine Neuerscheinungen. Buchausschnitte der besprochenen Werke werden von der Schauspielerin und Sprecherin Doris Wolters sowie dem Schauspieler und Sprecher Frank Stöckle gelesen.

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Weitere Termine

Tipps und Hinweise

Ausschreibung Auslandsstipendien

Bis zum 15. Januar 2020 können sich Künstlerinnen und Künstler verschiedenster Sparten um einen Aufenthalt in der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom, der Casa Baldi in Olevano oder dem Deutschen Studienzentrum in Venedig bewerben. Interessenten dieser Sparten (außer Literatur) können sich auch für ein Residenzstipendium in den landeseigenen Ateliers an der Cité Internationale des Arts in Paris bewerben.

Informationen und Antragsformulare stehen unter https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/ausschreibungen/ bereit.

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allmende – vollständig digitalisiert

Die Literaturzeitschrift allmende, die das kulturelle, literarische und politische Geschehen seit 1981 begleitet und dokumentiert, ist nun als Digitalisat verfügbar. Mit Hilfe der Volltextsuche kann das umfangreiche Material, zunächst in den Räumen der Literarischen Gesellschaft, welche die Zeitschrift zweimal im Jahr herausgibt, rasch und gezielt bearbeitet werden. Schon das eindrucksvolle Autorenverzeichnis der 102 erschienen Ausgaben liest sich wie ein who is who der neueren deutschen Literaturgeschichte und verleiht der Sammlung den Status eines bedeutenden Kulturdokumentes nicht nur der Region. Die allmende wurde als Zeitschrift länderübergreifend begründet auch als Opposition zu den Kernkraftwerken im Südwesten (Forchheim).

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Literaturzeitschrift allmende erhält den Kulturförderpreis des Landes Baden-Württemberg

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Der Förderpreis des Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg 2017 geht an die allmende – Zeitschrift für Literatur.
Die Literaturzeitschrift wurde 1981 unter anderem von Martin Walser, Adolf Muschg und Manfred Bosch begründet. Sie erscheint zweimal jährlich im Mitteldeutschen Verlag, wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert. Die „allmende trägt mit einem breiten Fächer an Themen dazu bei, dass sich Literatur in Zeiten des beschleunigten Wandels einen gesellschaftskritischen Funktionsraum bewahren und gleichzeitig neue Leserschichten erschließen kann: pointiert in ihrer jeweiligen Schwerpunktwahl, ohne Geschichtsverlust experimentierfreudig und dabei beständig die literarischen Traditionen der oberrheinischen Grenzregion bündelnd“, heißt es in der Begründung der Jury. Die Literaturzeitschrift allmende ist in Baden-Württemberg seit 36 Jahren eine der herausragenden Veröffentlichungen ihres Genres. Sowohl junge als auch arrivierte Autorinnen und Autoren berücksichtigend wird Ende 2017 die 100. Ausgabe escheinen. Die kommende Ausgabe, die im Juni erscheinen wird, hat das Thema „Brennpunkt Istanbul“ im Fokus. Die allmende erhält ein Preisgeld von 5.000 Euro.

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Literaturstadt Karlsruhe

Imagebroschüre „Literatur in Karlsruhe“ ist erschienen

„Literatur in Karlsruhe

Karlsruhe ist eine facettenreiche und spannende Literaturstadt – das dokumentieren insbesondere die Literaturtage Karlsruhe. Das jährlich stattfindende Festival, von der Literarischen Gesellschaft initiiert und organisiert, hat sich etabliert und ist ein Höhepunkt des literarischen Lebens der Stadt. Die literarische Szene präsentiert sich stark und offensiv.

Charakteristisch für die Literaturstadt Karlsruhe ist das Zusammenwirken der literarischen Institutionen und Gruppierungen. Die Imagebroschüre „Literatur in Karlsruhe“ gibt einen anregenden Überblick über die Vielfalt der literarischen Initiativen. Die von der Literarischen Gesellschaft mit Unterstützung des Kulturbüros der Stadt Karlsruhe herausgegebene Dokumentation stellt die Literaturszene Karlsruhes vor, die sich zunehmend auch neue Orte und ein jüngeres Publikum erobert und gemeinsam ein Forum für Neuentdeckungen und Trends geschaffen hat.

Die Broschüre stellt 19 literarische Initiativen und Institutionen, Traditionen und Inspirationen vor, nennt Orte, Adressen, Kontaktpersonen, Öffnungszeiten sowie die Termine regelmäßiger Treffen. Literaturinteressierten vermittelt die Publikation in verdichteter Form auf ästhetisch ansprechende Weise die wichtigsten Informationen zu Vertreterinnen und Vertretern der literarischen Szene.

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Neue Publikation

„Beschriftet“ – Texte junger Autoren

„Beschriftet“ – Texte junger Autoren

Am Anfang stand ein Zettel mit diversen Mailadressen, daraus wurde dann ein Buch – das nun im Heidelberg Morio-Verlag erschienen ist. Teilnehmer eines Seminars des KIT und der PH, das von Prof. Hansgeorg Schmidt-Bergmann und Doz. Dr. Beate Laudenberg im Sommersemester 2014 zum „Literaturbetrieb“ angeboten worden ist und die Möglichkeit zur Präsentation eigener literarischer Texte bot, gründeten nach Abschluss der Veranstaltung eine Schreibwerkstatt unter dem Namen „Beschriftet“. Nach dem ersten Treffen im Oktober 2014 etablierten sich wöchentliche Sitzungen, im Juni 2015 konnte ein Workshop mit der Schriftstellerin Annette Pehnt durchgeführt werden – und letztlich konnte eine eigene Publikation realisiert werden. Ein ehrgeiziges Projekt kommt damit zu einem vorläufigen Ende – der Leser kann sich stückweise mit dem künstlerischen Erzeugnis eines dynamischen Kollektivs junger Schreiber auseinandersetzen von denen keiner dem anderen gleicht und jeder eigene Ambitionen, Themen und Probleme zum Ganzen beisteuert.

Textbeiträge von: Anne Blezinger, Simon Brombacher, Jana Ehresmann, Thomas Heintz, Viktoria Kissler, Violetta Klenk, Aleksej Reimisch, Stefanie Schweizer, Esther Stern und Johanna Wohlgemuth. Die Schreibwerkstatt und die Publikation wurden finanziert durch die Mechthild-Mayer-Stiftung, Karlsruhe.

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Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche

Eigentlich könnte es auch heißen: "Karlsruher Coolturführer von Kindern und Jugendlichen". Es waren nämlich Kinder - genauer gesagt die Kinder der letzjährigen Klasse 7c des Max-Planck-Gymnasiums aus Rüppurr -, die für dieses "Produkt" die Schwerpunkte gesetzt, die Verantwortlichen interviewt, die Recherchen betrieben und das umfangreiche Infomaterial gesichtet haben.
Die Idee der Literarischen Gesellschaft und des Deutschen Kinderschutzbundes Karlsruhe entwickelte sich aus einem Projekt, das bei KiX und JuX 2013 - Dem Kulturfestival der Kinder und Jugendlichen - angeboten wurde: "What's up in Karlsruhe", bei dem die Kinder ihre Kulturhighlights vorstellen sollten. KiX und JuX wird alle zwei Jahre vom Kulturbüro der Stadt veranstaltet, auch um und nach Pfingsten 2015 wird es wieder stattfinden.
Die Literarische Gesellschaft mit Monica Trinca und der Deutsche Kinderschutzbund mit Renate Gissel fanden in Cornelia Bekendorf, der Lehrerin der damaligen Klasse 7c, eine begeisterte Partnerin, und so haben sie gemeinsam mit 28 Kindern die lebendige und engagierte Kulturszene Karlsruhe auf spannende (und lehrreiche) Angebote für junge Kulturinteressierte und solche, die es werden wollen, durchforstet.
Das Ergebnis in der Form des "Karlsruher Coolturführers für Kinder und Jugendliche" ist u.a. bei vielen Karlsruher Kultureinrichtungen und an der Rathauspforte erhältlich.
Einen Anspruch auf Vollständigkeit kann die Broschüre nicht bieten. Aber der "Coolturführer" kann durchaus für die nächsten Jahre als Wegweiser durch die Vielfalt der kulturellen Angebote in Karlsruhe und kompetenter Ratgeber für die Freizeitgestaltung von Kindern, Jugendlichen und auch der ganzen Familie dienen.

Download Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche (PDF)

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Vorzugsangebot für Mitglieder der Literarischen Gesellschaft

Das Badische Staatstheater Karlsruhe stellt für unsere Mitglieder um 50 Prozent ermäßigte Eintrittskarten zur Verfügung.

  • 04.12.2019, 19:00 Uhr: Mongos
  • 10.12.2019, 19:30 Uhr: Hänsel und Gretel
  • 21.12.2019, 19:30 Uhr: The broken circle
  • 06.01.2020, 19:00 Uhr: Nora, Hedda und Ihre Schwestern
  • 14.01.2020, 19:00 Uhr: Der goldne Topf
  • 27.01.2020, 20:00 Uhr: Kammerkonzert extra

Karten sind gegen Vorlage des Mitgliedsausweises an der Theaterkasse erhältlich.

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Neue Publikationen

Johann Peter Hebel – Gesammelte Werke
Kommentierte Lese- und Studienausgabe in sechs Bänden

Die Gesamtausgabe zu Johann Peter Hebels Werken erfasst erstmals vollständig die literarischen und theoretischen Schriften des Dichters. Bekannte und zahlreiche unveröffentlichte Texte dokumentieren das facettenreiche Werk des Theologen und Schriftstellers. Die kommentierte Studienausgabe in sechs Bänden wurde im Auftrag der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe und von Jan Knopf, Franz Littmann und Hansgeorg Schmidt-Bergmann unter der Mitarbeit von Esther Stern erstellt und am 2. September 2019 vom Göttinger Wallstein Verlag ausgeliefert.

€ 59,- (D); € 60,70 (A)
6 Bde., 3712 S., 69 Abb., Leinen mit Schutzumschlag im Schuber, 12,5 x 21,0
ISBN: 978-3-8353-3256-0 (2019

Zur Bestellung

Johann Peter Hebel – Gesammelte Werke

allmende - Zeitschrift für Literatur

„Alle unter dreißig!“
Nr. 103 der allmende – Zeitschrift für Literatur


Mit Beiträgen von:
Philipp Böhm, Helene Bukowski, Marko Dinić, Didi Drobna, Juan S. Guse, Katharina Mevissen, Sina Pousset, Katharina Pressl, Josefine Rieks, Lukas Rietzschel, Julia Rothenburg, Esther Stern, Bettina Wilpert und anderen.

Juli 2019
112 Seiten, reich bebildert
Einzelheft € 12 / sFr 15
ISSN 0720-3098
www.mitteldeutscherverlag.de
www.allmende-online.de

Wer schreibt eigentlich die Literatur der Zukunft? In der neuen Ausgabe der allmende – Zeitschrift für Literatur stellen junge SchriftstellerInnen sich und ihre Bücher vor. Die allmende-Redaktion fragt unter anderem Philipp Böhm, Helene Bukowski, Marko Dinić, Didi Drobna, Juan S. Guse, Katharina Mevissen, Sina Pousset, Katharina Pressl, Josefine Rieks, Lukas Rietzschel, Julia Rothenburg, Esther Stern und Bettina Wilpert: Wie definieren sich die jungen SchriftstellerInnen? Welche Themen sind relevant? Welche Erfahrungen mit dem Literaturbetrieb haben sie schon gemacht? Wie spiegeln sich die Lebensrealität und globale Krisen in der Literatur?

13 junge deutschsprachige AutorInnen unter dreißig präsentieren sich mit unveröffentlichten Texten, geben einen Einblick in den eigenen Schreibprozess und berichten von ersten Erfahrungen mit Verlagen. Sie geben Auskunft über das Schreiben, über die Motivation des Schreibens und wie es ist, sich den politischen Anforderungen zu stellen. Begleitet werden die Texte von Arbeiten von sieben KünstlerInnen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, ebenfalls alle unter dreißig, und einem Rezensionsteil, der einen Überblick über die Neuerscheinungen von jungen AutorInnen gibt – ein Querschnitt, der Perspektiven öffnet.

Die allmende – Zeitschrift für Literatur wurde 1981 gegründet. Sie erscheint zweimal im Jahr im Mitteldeutschen Verlag Halle, wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert.

Weitere Ausgaben der allmende

Liebe & Revolution

Liebe & Revolution.
Hedwig Lachmann und Gustav Landauer zwischen Kunst und Politik

108 Seiten, 27 Abbildungen
Herausgegeben von der Literarischen Gesellschaft
LINDEMANNS BIBLIOTHEK
978-3-96308-019-7, 12,- €
www.infoverlag.de

Begleitend zur Ausstellung Liebe & Revolution. Hedwig Lachmann und Gustav Landauer zwischen Kunst und Politik ist die gleichnamige Publikation erschienen. Sie dokumentiert ausführlich die Künstlerbeziehung Hedwig Lachmanns und Gustav Landauers, setzt ihre Worte durch Briefe und Gedichte in Dialog und gibt Einblicke auf die oft vernachlässigte und doch so prägende Seite des Theoretikers. In einem Brief vom 25. Juni 1918 an die Schriftstellerin Anna Croissant-Rust schreibt Gustav Landauer: „was ich schrieb, war alles zu Hedwig gesagt“.

Gustav Landauer (1870-1919), in Karlsruhe geboren und zur Schule gegangen, kennt man als Politiker und Theoretiker einer anarchistisch geprägten Gesellschaftsform. In Hedwig Lachmann (1865-1918), Lyrikerin und Übersetzerin – ihre Übertragung von Oscar Wildes Salome war Grundlage für Richard Strauss‘ gleichnamige Oper – findet er 1899 eine kongeniale und emanzipierte Partnerin. Was sie vereinigt, ist die Arbeit an Sprache und Tradition, an den jüdischen Wurzeln sowie ein tief empfundener Humanismus. Diesen suchen sie in finsteren Zeiten zu behaupten, daher auch ihre kompromisslose Ablehnung des Ersten Weltkriegs und das Festhalten an der Möglichkeit einer besseren, einer „Neuen Gemeinschaft“.