About the Literary Society Karlsruhe (PDF)
Sur la société littéraire de Karlsruhe (PDF)

Aktuelle Veranstaltungen

> Alle Veranstaltungen finden - wenn nicht anders angegeben - im PrinzMaxPalais statt.
Der Zugang zum PrinzMaxPalais ist barrierefrei.

Montag, 15.07 | 19.00 Uhr | Eintritt frei

Filmvorführung: „Bauhaus 100“ – der offizielle Film zum Jubiläumsjahr

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Bauhauses drehte der Filmemacher Severin Vogl (München) den offiziellen Film zur Eröffnung des kulturpolitischen Großereignisses, das 2019 mit über 1.000 Veranstaltungen national und international gefeiert wird – leider sind nur wenige Projekte in Karlsruhe. Der in der Berliner Akademie der Künste zur Eröffnungsfeier erstmals ausgestrahlte Film liefert einen spannenden Überblick über die Ausstellungsaktivitäten von 11 Bundesländern, die sich zum Bauhaus-Verbund zusammengeschlossen haben. Ein Appetitmacher, der die Hauptbeiträge der Bundesländer vorstellt und das Reisefieber in die verschiedenen Ausstellungshäuser weckt.

Der Film wird kommentiert von Severin Vogl (Filmemacher), Dr. Annette Ludwig (Direktorin Gutenberg-Museum, Mainz) und Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann.

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Donnerstag, 18.07 | 19.00 Uhr | Eintritt freir
> ZKM, Vortragssaal, Lorenzstr. 19

„Grand Tour. Eine Reise durch die junge Lyrik Europas“ – Mit Deryn Rees-Jones (Wales) und Ben Clark (Spanien) und den Herausgebern Jan Wagner und Federico Italiano

Jan Wagner und Federico Italiano. Fotos: Nadine Kunath, mueck-fotografie

Kurz nach den Europawahlen soll im ZKM I Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe die junge Lyrik Europas zur Zukunft des Kontinents befragt werden. Der Büchner-Preisträger von 2017 Jan Wagner und der Lyriker und Literaturwissenschaftler Federico Italiano haben sich auf eine Grand Tour durch die junge Lyrik Europas begeben und dabei einzigartige poetische Souvenirs in einem Buch versammelt.

Die Vielfalt der DichterInnen aller Sprachen, aller Länder von Albanien bis Zypern ist nahezu unbekannt. Das will die Anthologie ändern, indem sie rund 730 Gedichte, Unbekanntes, Überraschendes und Unerhörtes in Original und Übersetzung dokumentiert. Die Herausgeber stellen die beiden AutorInnen vor und lesen im ZKM lyrische Werke aus verschiedenen europäischen Ländern vor.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem ZKM I Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe.

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Sonntag, 21.7 | 15.00 Uhr | für die Kulturbühne ist der Eintritt frei

„DAS FEST“ – Literarische Gesellschaft präsentiert Slam Poesie vom Feinsten

Eine leidenschaftliche Show aus Slam Poesie, Musik und Wortkonfetti: Das traditionelle FEST-Bühnenwortsport-Spektakel wird präsentiert von der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe. Mit dabei: Philipp Herold aus Heidelberg (deutschsprachiger Vizemeister im Poetry Slam 2011 (U20) und 2016 (Team)), Natalie Friedrich aus Malsch (Baden-Württembergische Poetry Slam Meisterin 2019 (U20)), Moritz Konrad aus Karlsruhe (Halbfinalist der deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften 2018) sowie Stefan Unser aus Malsch (Poetry Slam Landesmeister Baden-Württemberg 2016). Für den musikalischen Support sorgt Max Madjé aus Siegen.

Moderation: Sarah von Keudell und Matthias Walz

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Samstag, 03.08 | ab 18.00 Uhr

Die Karlsruher Museumsnacht geht in die 21. Runde

„Abenteuer Museum“ – unter diesem Motto bieten die Karlsruher Museen und Kulturinstitutionen auch in diesem Jahr zur Karlsruher Museumsnacht KAMUNA wieder vielfältige und spannende Angebote.

Das Museum für Literatur beteiligt sich in diesem Jahr mit folgendem Programm:

Ein Museumsbesuch wird zum Abenteuer, wenn der Leiter des Museums Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann ab 18.30 Uhr durch die Ständige Ausstellung führt und besondere Exponate und Dokumente zeigt.

Ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang ist die musikalische Reise des Karlsruher Jazz Trios nicht. Die drei Musiker (Thilo Wagner, Lindy Huppertsberg, Peter Schucker) bewegen sich planvoll und sicher im Tonartendschungel und Rhythmusgewirr.
Mit Spielfreude begeistern sie von 19.00 bis 22.00 Uhr das Publikum. Ihre Musik erinnert an die Glanzzeit des Jazz, als er mit melodiösen Songs seinen Siegeszug durch Harlems Nachtleben antrat.

Joachim Zelter. Foto: Yvonne Beradi

Ein Abenteuer wie es im Buche steht: Autor und Vorlesekünstler Joachim Zelter liest ab 20.00 Uhr im Literaturmuseum aus seinen Werken und setzt millimetergenaue Pointen: Seine Romane sind „geistige Abenteuergeschichten“ (Stuttgarter Zeitung) und seine Lesungen sind ein Feuerwerk an Esprit und Komik.
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder die Museumsleitung.

Bitte beachten Sie: Begrenzte Teilnehmerzahl!
Für die Lesung mit Joachim Zelter gibt es Einlasskarten ab 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.

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Weitere Termine

Tipps und Hinweise

allmende – vollständig digitalisiert

Die Literaturzeitschrift allmende, die das kulturelle, literarische und politische Geschehen seit 1981 begleitet und dokumentiert, ist nun als Digitalisat verfügbar. Mit Hilfe der Volltextsuche kann das umfangreiche Material, zunächst in den Räumen der Literarischen Gesellschaft, welche die Zeitschrift zweimal im Jahr herausgibt, rasch und gezielt bearbeitet werden. Schon das eindrucksvolle Autorenverzeichnis der 102 erschienen Ausgaben liest sich wie ein who is who der neueren deutschen Literaturgeschichte und verleiht der Sammlung den Status eines bedeutenden Kulturdokumentes nicht nur der Region. Die allmende wurde als Zeitschrift länderübergreifend begründet auch als Opposition zu den Kernkraftwerken im Südwesten (Forchheim).

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10 Jahre Prosapreis JuLi / Junge Literatur

Die GEDOK Karlsruhe, die Literarische Gesellschaft Karlsruhe und das Kulturamt der Stadt Karlsruhe schreiben für 2019 zum sechsten Mal den Prosapreis „JuLi / Junge Literatur“ aus.

1. Preis: 300 Euro
2. Preis: 200 Euro
3. Preis: 100 Euro

Teilnahmebedingungen:
Teilnahmeberechtigt sind junge Menschen im Alter von 15-21 Jahren, die in der Stadt Karlsruhe, den Landkreisen Karlsruhe oder Rastatt leben, arbeiten oder in Ausbildung sind (Schule, Lehre etc.) Bitte den Hinweis auf Wohnort oder Ausbildungsplatz nicht vergessen!

Bewerbung:
Zugelassen sind deutschsprachige und unveröffentlichte Texte (Prosatext oder dramaturgischer Text, keine Lyrik), die einen Umfang von 14.400 Zeichen nicht überschreiten dürfen (entspricht 8 Normseiten, Schrift: Times New Roman, 12P, 30 Zeilen à ca. 60 Anschläge, Zeilenabstand 1,5).

Das Thema lautet: „Bunt“.
Die Rechte an den Texten müssen beim Einsendenden liegen. Bei den Texten kann es sich um einen Auszug aus einem längeren Werk handeln oder um eine abgeschlossene Erzählung. Pro Teilnehmer*in darf nur ein Text eingereicht werden. Um die Anonymität der Einsendungen zu gewährleisten, sollten die Texte keinen Autorenhinweis enthalten, sondern nur mit einem Kennwort versehen sein. Bitte legen Sie einen Brief mit Ihrem Namen, Ihrem Geburtsdatum, Ihrer Anschrift, eventuell dem Hinweis auf Ihren Ausbildungsplatz, Ihrer Telefonnummer und Ihrer E-Mail-Adresse separat bei (in einem mit demselben Kennwort beschrifteten Umschlag). Die Manuskripte werden vertraulich behandelt, jedoch nicht an die Einsender zurückgeschickt. Die Texte dürfen nicht per E-Mail eingereicht werden.

Einsendeschluss ist der 05.05.2019, es gilt der Poststempel.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt Mitte Juni 2019 auf der Webseite der GEDOK Karlsruhe. Bitte sehen Sie von einer vorherigen Anfrage ab. Die Preisverleihung findet am Samstag, 6. Juli 2019 im Rahmen einer „Langen Lesenacht“ in der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe im PrinzMaxPalais statt. Bei dieser Gelegenheit stellen die Preisträger ihre Texte in einer öffentlichen Lesung vor.

Kontaktadresse:
GEDOK Karlsruhe/ z.H. Karin Bruder
Markgrafenstr.14
D-76131 Karlsruhe
Tel./Fax: 0721 / 37 41 37
Info unter: www.gedok-karlsruhe.de
E-Mail: gedok-karlsruhe@online.de

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Literaturzeitschrift allmende erhält den Kulturförderpreis des Landes Baden-Württemberg

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Der Förderpreis des Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg 2017 geht an die allmende – Zeitschrift für Literatur.
Die Literaturzeitschrift wurde 1981 unter anderem von Martin Walser, Adolf Muschg und Manfred Bosch begründet. Sie erscheint zweimal jährlich im Mitteldeutschen Verlag, wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert. Die „allmende trägt mit einem breiten Fächer an Themen dazu bei, dass sich Literatur in Zeiten des beschleunigten Wandels einen gesellschaftskritischen Funktionsraum bewahren und gleichzeitig neue Leserschichten erschließen kann: pointiert in ihrer jeweiligen Schwerpunktwahl, ohne Geschichtsverlust experimentierfreudig und dabei beständig die literarischen Traditionen der oberrheinischen Grenzregion bündelnd“, heißt es in der Begründung der Jury. Die Literaturzeitschrift allmende ist in Baden-Württemberg seit 36 Jahren eine der herausragenden Veröffentlichungen ihres Genres. Sowohl junge als auch arrivierte Autorinnen und Autoren berücksichtigend wird Ende 2017 die 100. Ausgabe escheinen. Die kommende Ausgabe, die im Juni erscheinen wird, hat das Thema „Brennpunkt Istanbul“ im Fokus. Die allmende erhält ein Preisgeld von 5.000 Euro.

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Literaturstadt Karlsruhe

Imagebroschüre „Literatur in Karlsruhe“ ist erschienen

„Literatur in Karlsruhe

Karlsruhe ist eine facettenreiche und spannende Literaturstadt – das dokumentieren insbesondere die Literaturtage Karlsruhe. Das jährlich stattfindende Festival, von der Literarischen Gesellschaft initiiert und organisiert, hat sich etabliert und ist ein Höhepunkt des literarischen Lebens der Stadt. Die literarische Szene präsentiert sich stark und offensiv.

Charakteristisch für die Literaturstadt Karlsruhe ist das Zusammenwirken der literarischen Institutionen und Gruppierungen. Die Imagebroschüre „Literatur in Karlsruhe“ gibt einen anregenden Überblick über die Vielfalt der literarischen Initiativen. Die von der Literarischen Gesellschaft mit Unterstützung des Kulturbüros der Stadt Karlsruhe herausgegebene Dokumentation stellt die Literaturszene Karlsruhes vor, die sich zunehmend auch neue Orte und ein jüngeres Publikum erobert und gemeinsam ein Forum für Neuentdeckungen und Trends geschaffen hat.

Die Broschüre stellt 19 literarische Initiativen und Institutionen, Traditionen und Inspirationen vor, nennt Orte, Adressen, Kontaktpersonen, Öffnungszeiten sowie die Termine regelmäßiger Treffen. Literaturinteressierten vermittelt die Publikation in verdichteter Form auf ästhetisch ansprechende Weise die wichtigsten Informationen zu Vertreterinnen und Vertretern der literarischen Szene.

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Neue Publikation

„Beschriftet“ – Texte junger Autoren

„Beschriftet“ – Texte junger Autoren

Am Anfang stand ein Zettel mit diversen Mailadressen, daraus wurde dann ein Buch – das nun im Heidelberg Morio-Verlag erschienen ist. Teilnehmer eines Seminars des KIT und der PH, das von Prof. Hansgeorg Schmidt-Bergmann und Doz. Dr. Beate Laudenberg im Sommersemester 2014 zum „Literaturbetrieb“ angeboten worden ist und die Möglichkeit zur Präsentation eigener literarischer Texte bot, gründeten nach Abschluss der Veranstaltung eine Schreibwerkstatt unter dem Namen „Beschriftet“. Nach dem ersten Treffen im Oktober 2014 etablierten sich wöchentliche Sitzungen, im Juni 2015 konnte ein Workshop mit der Schriftstellerin Annette Pehnt durchgeführt werden – und letztlich konnte eine eigene Publikation realisiert werden. Ein ehrgeiziges Projekt kommt damit zu einem vorläufigen Ende – der Leser kann sich stückweise mit dem künstlerischen Erzeugnis eines dynamischen Kollektivs junger Schreiber auseinandersetzen von denen keiner dem anderen gleicht und jeder eigene Ambitionen, Themen und Probleme zum Ganzen beisteuert.

Textbeiträge von: Anne Blezinger, Simon Brombacher, Jana Ehresmann, Thomas Heintz, Viktoria Kissler, Violetta Klenk, Aleksej Reimisch, Stefanie Schweizer, Esther Stern und Johanna Wohlgemuth. Die Schreibwerkstatt und die Publikation wurden finanziert durch die Mechthild-Mayer-Stiftung, Karlsruhe.

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Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche

Eigentlich könnte es auch heißen: "Karlsruher Coolturführer von Kindern und Jugendlichen". Es waren nämlich Kinder - genauer gesagt die Kinder der letzjährigen Klasse 7c des Max-Planck-Gymnasiums aus Rüppurr -, die für dieses "Produkt" die Schwerpunkte gesetzt, die Verantwortlichen interviewt, die Recherchen betrieben und das umfangreiche Infomaterial gesichtet haben.
Die Idee der Literarischen Gesellschaft und des Deutschen Kinderschutzbundes Karlsruhe entwickelte sich aus einem Projekt, das bei KiX und JuX 2013 - Dem Kulturfestival der Kinder und Jugendlichen - angeboten wurde: "What's up in Karlsruhe", bei dem die Kinder ihre Kulturhighlights vorstellen sollten. KiX und JuX wird alle zwei Jahre vom Kulturbüro der Stadt veranstaltet, auch um und nach Pfingsten 2015 wird es wieder stattfinden.
Die Literarische Gesellschaft mit Monica Trinca und der Deutsche Kinderschutzbund mit Renate Gissel fanden in Cornelia Bekendorf, der Lehrerin der damaligen Klasse 7c, eine begeisterte Partnerin, und so haben sie gemeinsam mit 28 Kindern die lebendige und engagierte Kulturszene Karlsruhe auf spannende (und lehrreiche) Angebote für junge Kulturinteressierte und solche, die es werden wollen, durchforstet.
Das Ergebnis in der Form des "Karlsruher Coolturführers für Kinder und Jugendliche" ist u.a. bei vielen Karlsruher Kultureinrichtungen und an der Rathauspforte erhältlich.
Einen Anspruch auf Vollständigkeit kann die Broschüre nicht bieten. Aber der "Coolturführer" kann durchaus für die nächsten Jahre als Wegweiser durch die Vielfalt der kulturellen Angebote in Karlsruhe und kompetenter Ratgeber für die Freizeitgestaltung von Kindern, Jugendlichen und auch der ganzen Familie dienen.

Download Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche (PDF)

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Vorzugsangebot für Mitglieder der Literarischen Gesellschaft

Das Badische Staatstheater Karlsruhe stellt für unsere Mitglieder um 50 Prozent ermäßigte Eintrittskarten zur Verfügung.

  • 20.09.2019, 20:00 Uhr: Jacques Brel
  • 25.09.2019, 19:30 Uhr: Das schlaue Füchslein
  • 25.09.2019, 20:00 Uhr: Viel Lärm um Nichts
  • 06.10.2019, 19:00 Uhr: Poetry slam - Dead or alive
  • 20.10.2019, 19:00 Uhr: Liederabend
  • 29.10.2019, 20:00 Uhr: How to date a Feminist

Karten sind gegen Vorlage des Mitgliedsausweises an der Theaterkasse erhältlich.

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Neue Publikationen

allmende - Zeitschrift für Literatur

„Alle unter dreißig!“
Nr. 103 der allmende – Zeitschrift für Literatur


Mit Beiträgen von:
Philipp Böhm, Helene Bukowski, Marko Dinić, Didi Drobna, Juan S. Guse, Katharina Mevissen, Sina Pousset, Katharina Pressl, Josefine Rieks, Lukas Rietzschel, Julia Rothenburg, Esther Stern, Bettina Wilpert und anderen.

Juli 2019
112 Seiten, reich bebildert
Einzelheft € 12 / sFr 15
ISSN 0720-3098
www.mitteldeutscherverlag.de
www.allmende-online.de

Wer schreibt eigentlich die Literatur der Zukunft? In der neuen Ausgabe der allmende – Zeitschrift für Literatur stellen junge SchriftstellerInnen sich und ihre Bücher vor. Die allmende-Redaktion fragt unter anderem Philipp Böhm, Helene Bukowski, Marko Dinić, Didi Drobna, Juan S. Guse, Katharina Mevissen, Sina Pousset, Katharina Pressl, Josefine Rieks, Lukas Rietzschel, Julia Rothenburg, Esther Stern und Bettina Wilpert: Wie definieren sich die jungen SchriftstellerInnen? Welche Themen sind relevant? Welche Erfahrungen mit dem Literaturbetrieb haben sie schon gemacht? Wie spiegeln sich die Lebensrealität und globale Krisen in der Literatur?

13 junge deutschsprachige AutorInnen unter dreißig präsentieren sich mit unveröffentlichten Texten, geben einen Einblick in den eigenen Schreibprozess und berichten von ersten Erfahrungen mit Verlagen. Sie geben Auskunft über das Schreiben, über die Motivation des Schreibens und wie es ist, sich den politischen Anforderungen zu stellen. Begleitet werden die Texte von Arbeiten von sieben KünstlerInnen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, ebenfalls alle unter dreißig, und einem Rezensionsteil, der einen Überblick über die Neuerscheinungen von jungen AutorInnen gibt – ein Querschnitt, der Perspektiven öffnet.

Die allmende – Zeitschrift für Literatur wurde 1981 gegründet. Sie erscheint zweimal im Jahr im Mitteldeutschen Verlag Halle, wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert.

Weitere Ausgaben der allmende

Liebe & Revolution

Liebe & Revolution.
Hedwig Lachmann und Gustav Landauer zwischen Kunst und Politik

108 Seiten, 27 Abbildungen
Herausgegeben von der Literarischen Gesellschaft
LINDEMANNS BIBLIOTHEK
978-3-96308-019-7, 12,- €
www.infoverlag.de

Begleitend zur Ausstellung Liebe & Revolution. Hedwig Lachmann und Gustav Landauer zwischen Kunst und Politik ist die gleichnamige Publikation erschienen. Sie dokumentiert ausführlich die Künstlerbeziehung Hedwig Lachmanns und Gustav Landauers, setzt ihre Worte durch Briefe und Gedichte in Dialog und gibt Einblicke auf die oft vernachlässigte und doch so prägende Seite des Theoretikers. In einem Brief vom 25. Juni 1918 an die Schriftstellerin Anna Croissant-Rust schreibt Gustav Landauer: „was ich schrieb, war alles zu Hedwig gesagt“.

Gustav Landauer (1870-1919), in Karlsruhe geboren und zur Schule gegangen, kennt man als Politiker und Theoretiker einer anarchistisch geprägten Gesellschaftsform. In Hedwig Lachmann (1865-1918), Lyrikerin und Übersetzerin – ihre Übertragung von Oscar Wildes Salome war Grundlage für Richard Strauss‘ gleichnamige Oper – findet er 1899 eine kongeniale und emanzipierte Partnerin. Was sie vereinigt, ist die Arbeit an Sprache und Tradition, an den jüdischen Wurzeln sowie ein tief empfundener Humanismus. Diesen suchen sie in finsteren Zeiten zu behaupten, daher auch ihre kompromisslose Ablehnung des Ersten Weltkriegs und das Festhalten an der Möglichkeit einer besseren, einer „Neuen Gemeinschaft“.

© 1996-2019 | Literarische Gesellschaft Karlsruhe e.V. | Karlstr. 10 | 76133 Karlsruhe | Tel. 0721-133-4087 | info@literaturmuseum.de | Impressum
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