About the Literary Society Karlsruhe (PDF)
Sur la société littéraire de Karlsruhe (PDF)


Wegen Renovierungsarbeiten im Treppenhaus des PrinzMaxPalais bleibt das Museum für Literatur bis zum 03. November 2019 geschlossen.


> Alle Veranstaltungen finden - wenn nicht anders angegeben - im PrinzMaxPalais statt.
Der Zugang zum PrinzMaxPalais ist barrierefrei.

Freitag, 08.11 | 19.00 Uhr | Eintritt frei
> Grüner Salon im Literaturhaus Halle, Bernburger Straße 8, Halle

Slampoesie aus Karlsruhe in der Partnerstadt Halle

Die Poetryslam-Szene in Karlsruhe ist sehr erfolgreich und groß. Doch nicht nur das: Karlsruhe hat auch einige der erfolgreichsten und talentiertesten SlammerInnen in seinen Reihen, von denen drei in Begleitung der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe in der Partnerstadt Halle sich präsentieren. Natalie Friedrich, aktuelle baden-württembergische Poetryslam-Meisterin (U19), Moritz Konrad, Halbfinalist der deutschsprachigen Poetryslam-Meisterschaft 2018, und Stefan Unser, Poetryslam-Landesmeister Baden-Württemberg 2016, werden im neuen Literaturhaus Halle die Stadt Karlsruhe poetisch vertreten. Moderation: Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann und Matthias Walz.

Eine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe und des Literaturhauses Halle in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Karlsruhe und mit freundlicher Unterstützung der Stadt Halle.

X

Dienstag, 12.11 | 20.00 Uhr | Eintritt 12,- € / 10,- € ermäßigt
> jubez, Kronenplatz 1

„Literature for future“ – Peter Wohlleben öffnet die Augen für ein verborgenes Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur

Peter Wohlleben. Foto: Miriam Wohlleben

Peter Wohlleben ist der festen Überzeugung, dass bis heute ein starkes Band zwischen den Menschen und der Natur besteht. Was das bedeutet legt er anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und eigenen Beobachtungen in seinem aktuellen Sachbuch Das geheime Band zwischen Mensch und Natur (2019) dar. Er schafft einen Kosmos, in dem der Mensch als ein Teil der Natur erscheint und leistet damit einen Beitrag zur aktuellen Klimaschutz-Debatte.

Peter Wohlleben, geboren 1964, war nach dem Studium der Forstwirtschaft in der Landesforstverwaltung tätig. Er ist Gast in zahlreichen TV-Sendungen, hält Vorträge und Seminare. Mit den Büchern Das geheime Leben der Bäume (2015) und Das Seelenleben der Tiere (2016) hat er Bestseller geschrieben, die er auf Einladung der Literarischen Gesellschaft in Karlsruhe vorgestellt hat.

X

Mittwoch, 13.11 | 19.00 Uhr | Eintritt 5,- / 3,- €

Die Goethe-Gesellschaft zu Gast im PrinzMaxPalais

„Eine außerordentliche Erscheinung an unserm literarischen Himmel“ – Zu Schillers „Don Carlos“. Vortrag von Dr. Gerhard Friedl zum 260. Geburtstag Friedrich Schillers

Schillers mitreißendes Drama Don Carlos lebt von der spannenden Handlung ebenso wie von emotionsgeladenen und intensiven Auftritten und Dialogen seiner Figuren. Das Drama hält sich jedoch weder an die antiken Regeln der Tragödie noch, wie von Lessing gefordert, an die Prinzipien der Natürlichkeit und Wahrscheinlichkeit. Von inhaltlichen und psychologischen Fragen ausgehend befasst sich Gerhard Friedl mit dem Verhältnis zwischen der gedanklichen Zielrichtung des Dramas und dem rhetorischen Schwung des Dichters, um der Eigenart des Werks nahezukommen.

Dr. Gerhard Friedl wurde mit einer Arbeit über die Mythologie in Schillers vorklassischer und klassischer Lyrik promoviert, war Fachleiter für Deutsch am Seminar für Didaktik und Lehrerbildung an beruflichen Schulen in Karlsruhe und veröffentlichte zahlreiche Unterrichtsmodelle zu literarischen Werken und Themen.

X

TIPP: Mittwoch, 13.11 | 18.00 Uhr | Eintritt frei
> Regionalzentrum Karlsruhe, Kriegsstraße 100, 2.OG, Seminarraum BASEL

Gespräche am Tor - Karlsruher Begegnungen zu Wissenschaft, Politik und Kultur

Die kulturpolitische Sensation aus Karlsruhe: Eine Brecht-Ausgabe über die Mauer hinweg 1981 – 2000. Vortrag von Prof. Jan Knopf

Ausgerechnet Bertolt Brecht, der angebliche Nationaldichter der DDR, der "Hofsänger Pankows", erhält eine gesamtdeutsche Ausgabe in 30 dicken Bänden – und dies, lange bevor irgendjemand an eine Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten auch nur denken konnte. Zum 30. Jahrestag des Berliner Mauerfalls erinnert die Veranstaltung an das "verdienstvollste deutsch-deutsche Buchunternehmen des geteilten Deutschlands" (Börsenblatt), das Jan Knopf als Grenzgänger zwischen Ost und West mit erarbeitete.

X

Samstag, 16.11 | 11.00 Uhr | Eintritt frei

Korea zu Gast im Literaturhaus Karlsruhe – Filme, Kulinarisches und Informationen: Perspektiven auf ein getei//es Land mit Regisseurin Cho Sung-hyung

Was Deutschland mit der Wiedervereinigung gelungen ist, steht auf der koreanischen Halbinsel noch aus. Von den US-amerikanischen und russischen Besatzungsmächten einst geteilt, hat sich zwar auf politischer und wirtschaftlicher Ebene eine völlig konträre Entwicklung vollzogen, doch die Süd- und Nordkoreaner begreifen sich nach wie vor als ein Volk. Nicht nur in Hinblick auf die aktuellen politischen Aktivitäten des nordkoreanischen Machtführers Kim Jong-un sondern auch auf die herausstechenden technologischen und wirtschaftlichen Errungenschaften Südkoreas lohnt sich ein genauerer Blick auf das geteilte Land.

Gemeinsam mit dem Generalkonsulat der Republik Korea in Frankfurt sowie dem Zukunftsforum für Korea e.V. richten wir gleich mehrere Perspektiven auf Nordkorea und zeigen drei kurze koreanische Spielfilme unter Beisein der Regisseurin Cho Sung-hyung, laden zu einem gemeinsamen Mittagessen mit koreanischen Spezialitäten ein und haben vier Experten zu Gast, die Einblicke in die aktuelle politische, soziale und zukünftige Situation der gesamten koreanischen Halbinsel geben.

X

Sonntag, 17.11 | 18.00 Uhr | Eintritt 12,- €
> Stephansaal, Ständehausstraße 4

37. Karlsruher Bücherschau

Ohne sie wäre Karlsruhe Provinz: Harald Hurst und Gunzi Heil

Harald Hurst und Gunzi Heil Foto: Peter Sanbiller

Humorvolle badische Mundart, Rotwein, furioses Pianospiel, Persiflage und Nachdenkliches haben Autor Harald Hurst (Kleinkunstpreisträger von 2018) und sein kongenialer Partner, der Musikkabarettist Gunzi Heil im Repertoire, wenn sie auf der Karlsruher Bücherschau auftreten. Schallendes Gelächter der ZuschauerInnen ist garantiert; zu Hause bleiben ist keine Option!

X

Dienstag, 19.11 | 19.30 Uhr | Eintritt 12,- / 10,- / Mitglieder 8,- €
> Meidinger Saal im Regierungspräsidium, Karl-Friedrich-Str. 17

37. Karlsruher Bücherschau

Karlsruhe ist nicht Paris: Ein Maigret-Abend mit Schauspieler Walter Kreye

Walter Kreye. Foto: Thomas Kierok

Melone, Mantel und Pfeife sind die Requisiten von Jules Maigret, dem Kommissar der Pariser Kriminalpolizei in 75 Romanen und 28 Erzählungen von George Simenon. Bis Herbst 2020 erscheinen sie in neuen Editionen im Kampa Verlag.
Verleger Daniel Kampa stellt in Karlsruhe den berühmten Ermittler vor; Schauspieler und Hörbuchsprecher Walter Kreye liest aus den deutschen Übersetzungen.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Landesverband Baden-Württemberg.

X

Donnerstag, 21.11 | 19.00 Uhr | Eintritt 8,- / 6,- / Mitglieder 4,- €

Zum 200. Geburtstag Gottfried Kellers – „Der Gott der Taugenichtse“. Ralph Dutli über Gottfried Keller. Musikalische Begleitung: Heiko Plank

Die Biografie des Schweizer Dichters Gottfried Keller (1819-1890) ist vielfach mit deutschen Stationen verbunden, unter anderem hielt er sich als „später Student“ 1848/49 in Heidelberg auf, wurde zum Zeugen der Badischen Revolution, hörte die Vorträge des radikalen Religionskritikers Ludwig Feuerbach, verliebte sich unglücklich und begann die Niederschrift seines Romans Der grüne Heinrich, der – neben den Novellen Kleider machen Leute und Romeo und Julia auf dem Dorfe – seinen Weltruhm begründete. Friedrich Nietzsche nannte Keller einen „Herzerfreuer“, James Joyce’ Lieblingsgedicht war Gottfried Kellers Da hab ich gar die Rose aufgegessen, das er ins Englische übertrug. Aus Anlass von Kellers 200. Geburtstag 2019 liest der Autor, Übersetzer und Essayist Ralph Dutli seine schönsten Gedichte und Briefe.

Ralph Dutli lebt in Heidelberg und gehört zu den interessantesten Schriftstellern nicht nur seiner Generation.

Der Komponist Heiko Plank begleitet die Lesung auf dem von ihm entwickelten und virtuos bespielten achtsaitigen elektro-akustischen Instrument „plank“.

X

TIPP: Donnerstag, 21.11 | 20.15 Uhr | Eintritt: 8,– € / 5,– €
> Buchcafé im Regierungspräsidium, Karl-Friedrich-Str. 17

37. KARLSRUHER BÜCHERSCHAU

"Furchtlos nach vorne – Käthe Kaufmann" mit Britta Wirtz und Bernhard Wagner

"Käthe Kaufmann – Biografische Lebensgeschichten" ist ein starkes Frauenportrait, das von Verlust, Aufbruch und neuen Horizonten geprägt ist. Die biografische Geschichte ist ein Stück facettenreiche Zeitgeschichte einer emanzipierten Frau, geschrieben von ihrer Urenkelin Britta Wirtz, Leiterin der MesseKarlsruhe, und dem Journalisten Bernhard Wagner.

VVK: Reisebuchladen Karlsruhe (Herrenstr. 33, Tel. 0721 47 00 88 95) und Bücherbüffet Karlsruhe (Kaiserstr. 58 – 60, Tel. 0152 18 93 90 97) ab 10.11.
Veranstalter: Lauinger Verlag, Karlsruhe

X

Sonntag, 24.11 | 20.15 Uhr | Eintritt 5,- €
> Buchcafé im Regierungspräsidium, Karl-Friedrich-Str. 17

37. Karlsruher Bücherschau

Zwangsrekrutierungen im Elsass während des Zweiten Weltkriegs – Pierre Kretz stellt seinen neuen Roman „Verlorene Leben“ vor. Moderation: Uta-Maria Heim

Was uns im alemannischen Dreiländereck nachbarlich unbedingt angeht und wovon wir kaum noch etwas wissen: Das nazibesetzte Elsass zwischen mutigem Widerstand, willfähriger Dienstbarkeit und überzeugter Zustimmung. Ein anrührender, einfühlsamer Roman, ein Psychogramm des Elsass in seiner schmerzhaft-tragischen Zerrissenheitsgeschichte zwischen Deutschland und Frankreich.

Pierre Kretz, geboren 1950 in Sélestat im Elsass, studierte Jura in Straßburg und Saarbrücken. Er gab den Anwaltsberuf mit seinem 50. Geburtstag auf – er wollte endlich „richtig“ schreiben.

X

Weitere Termine

Tipps und Hinweise

allmende – vollständig digitalisiert

Die Literaturzeitschrift allmende, die das kulturelle, literarische und politische Geschehen seit 1981 begleitet und dokumentiert, ist nun als Digitalisat verfügbar. Mit Hilfe der Volltextsuche kann das umfangreiche Material, zunächst in den Räumen der Literarischen Gesellschaft, welche die Zeitschrift zweimal im Jahr herausgibt, rasch und gezielt bearbeitet werden. Schon das eindrucksvolle Autorenverzeichnis der 102 erschienen Ausgaben liest sich wie ein who is who der neueren deutschen Literaturgeschichte und verleiht der Sammlung den Status eines bedeutenden Kulturdokumentes nicht nur der Region. Die allmende wurde als Zeitschrift länderübergreifend begründet auch als Opposition zu den Kernkraftwerken im Südwesten (Forchheim).

X

Literaturzeitschrift allmende erhält den Kulturförderpreis des Landes Baden-Württemberg

allmende 99

Der Förderpreis des Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg 2017 geht an die allmende – Zeitschrift für Literatur.
Die Literaturzeitschrift wurde 1981 unter anderem von Martin Walser, Adolf Muschg und Manfred Bosch begründet. Sie erscheint zweimal jährlich im Mitteldeutschen Verlag, wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert. Die „allmende trägt mit einem breiten Fächer an Themen dazu bei, dass sich Literatur in Zeiten des beschleunigten Wandels einen gesellschaftskritischen Funktionsraum bewahren und gleichzeitig neue Leserschichten erschließen kann: pointiert in ihrer jeweiligen Schwerpunktwahl, ohne Geschichtsverlust experimentierfreudig und dabei beständig die literarischen Traditionen der oberrheinischen Grenzregion bündelnd“, heißt es in der Begründung der Jury. Die Literaturzeitschrift allmende ist in Baden-Württemberg seit 36 Jahren eine der herausragenden Veröffentlichungen ihres Genres. Sowohl junge als auch arrivierte Autorinnen und Autoren berücksichtigend wird Ende 2017 die 100. Ausgabe escheinen. Die kommende Ausgabe, die im Juni erscheinen wird, hat das Thema „Brennpunkt Istanbul“ im Fokus. Die allmende erhält ein Preisgeld von 5.000 Euro.

X

Literaturstadt Karlsruhe

Imagebroschüre „Literatur in Karlsruhe“ ist erschienen

„Literatur in Karlsruhe

Karlsruhe ist eine facettenreiche und spannende Literaturstadt – das dokumentieren insbesondere die Literaturtage Karlsruhe. Das jährlich stattfindende Festival, von der Literarischen Gesellschaft initiiert und organisiert, hat sich etabliert und ist ein Höhepunkt des literarischen Lebens der Stadt. Die literarische Szene präsentiert sich stark und offensiv.

Charakteristisch für die Literaturstadt Karlsruhe ist das Zusammenwirken der literarischen Institutionen und Gruppierungen. Die Imagebroschüre „Literatur in Karlsruhe“ gibt einen anregenden Überblick über die Vielfalt der literarischen Initiativen. Die von der Literarischen Gesellschaft mit Unterstützung des Kulturbüros der Stadt Karlsruhe herausgegebene Dokumentation stellt die Literaturszene Karlsruhes vor, die sich zunehmend auch neue Orte und ein jüngeres Publikum erobert und gemeinsam ein Forum für Neuentdeckungen und Trends geschaffen hat.

Die Broschüre stellt 19 literarische Initiativen und Institutionen, Traditionen und Inspirationen vor, nennt Orte, Adressen, Kontaktpersonen, Öffnungszeiten sowie die Termine regelmäßiger Treffen. Literaturinteressierten vermittelt die Publikation in verdichteter Form auf ästhetisch ansprechende Weise die wichtigsten Informationen zu Vertreterinnen und Vertretern der literarischen Szene.

X

Neue Publikation

„Beschriftet“ – Texte junger Autoren

„Beschriftet“ – Texte junger Autoren

Am Anfang stand ein Zettel mit diversen Mailadressen, daraus wurde dann ein Buch – das nun im Heidelberg Morio-Verlag erschienen ist. Teilnehmer eines Seminars des KIT und der PH, das von Prof. Hansgeorg Schmidt-Bergmann und Doz. Dr. Beate Laudenberg im Sommersemester 2014 zum „Literaturbetrieb“ angeboten worden ist und die Möglichkeit zur Präsentation eigener literarischer Texte bot, gründeten nach Abschluss der Veranstaltung eine Schreibwerkstatt unter dem Namen „Beschriftet“. Nach dem ersten Treffen im Oktober 2014 etablierten sich wöchentliche Sitzungen, im Juni 2015 konnte ein Workshop mit der Schriftstellerin Annette Pehnt durchgeführt werden – und letztlich konnte eine eigene Publikation realisiert werden. Ein ehrgeiziges Projekt kommt damit zu einem vorläufigen Ende – der Leser kann sich stückweise mit dem künstlerischen Erzeugnis eines dynamischen Kollektivs junger Schreiber auseinandersetzen von denen keiner dem anderen gleicht und jeder eigene Ambitionen, Themen und Probleme zum Ganzen beisteuert.

Textbeiträge von: Anne Blezinger, Simon Brombacher, Jana Ehresmann, Thomas Heintz, Viktoria Kissler, Violetta Klenk, Aleksej Reimisch, Stefanie Schweizer, Esther Stern und Johanna Wohlgemuth. Die Schreibwerkstatt und die Publikation wurden finanziert durch die Mechthild-Mayer-Stiftung, Karlsruhe.

X

Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche

Eigentlich könnte es auch heißen: "Karlsruher Coolturführer von Kindern und Jugendlichen". Es waren nämlich Kinder - genauer gesagt die Kinder der letzjährigen Klasse 7c des Max-Planck-Gymnasiums aus Rüppurr -, die für dieses "Produkt" die Schwerpunkte gesetzt, die Verantwortlichen interviewt, die Recherchen betrieben und das umfangreiche Infomaterial gesichtet haben.
Die Idee der Literarischen Gesellschaft und des Deutschen Kinderschutzbundes Karlsruhe entwickelte sich aus einem Projekt, das bei KiX und JuX 2013 - Dem Kulturfestival der Kinder und Jugendlichen - angeboten wurde: "What's up in Karlsruhe", bei dem die Kinder ihre Kulturhighlights vorstellen sollten. KiX und JuX wird alle zwei Jahre vom Kulturbüro der Stadt veranstaltet, auch um und nach Pfingsten 2015 wird es wieder stattfinden.
Die Literarische Gesellschaft mit Monica Trinca und der Deutsche Kinderschutzbund mit Renate Gissel fanden in Cornelia Bekendorf, der Lehrerin der damaligen Klasse 7c, eine begeisterte Partnerin, und so haben sie gemeinsam mit 28 Kindern die lebendige und engagierte Kulturszene Karlsruhe auf spannende (und lehrreiche) Angebote für junge Kulturinteressierte und solche, die es werden wollen, durchforstet.
Das Ergebnis in der Form des "Karlsruher Coolturführers für Kinder und Jugendliche" ist u.a. bei vielen Karlsruher Kultureinrichtungen und an der Rathauspforte erhältlich.
Einen Anspruch auf Vollständigkeit kann die Broschüre nicht bieten. Aber der "Coolturführer" kann durchaus für die nächsten Jahre als Wegweiser durch die Vielfalt der kulturellen Angebote in Karlsruhe und kompetenter Ratgeber für die Freizeitgestaltung von Kindern, Jugendlichen und auch der ganzen Familie dienen.

Download Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche (PDF)

X

Vorzugsangebot für Mitglieder der Literarischen Gesellschaft

Das Badische Staatstheater Karlsruhe stellt für unsere Mitglieder um 50 Prozent ermäßigte Eintrittskarten zur Verfügung.

  • 06.10.2019, 19:00 Uhr: Poetry slam - Dead or alive
  • 20.10.2019, 19:00 Uhr: Liederabend
  • 29.10.2019, 20:00 Uhr: How to date a Feminist

Karten sind gegen Vorlage des Mitgliedsausweises an der Theaterkasse erhältlich.

X

Neue Publikationen

Johann Peter Hebel – Gesammelte Werke
Kommentierte Lese- und Studienausgabe in sechs Bänden

Die Gesamtausgabe zu Johann Peter Hebels Werken erfasst erstmals vollständig die literarischen und theoretischen Schriften des Dichters. Bekannte und zahlreiche unveröffentlichte Texte dokumentieren das facettenreiche Werk des Theologen und Schriftstellers. Die kommentierte Studienausgabe in sechs Bänden wurde im Auftrag der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe und von Jan Knopf, Franz Littmann und Hansgeorg Schmidt-Bergmann unter der Mitarbeit von Esther Stern erstellt und am 2. September 2019 vom Göttinger Wallstein Verlag ausgeliefert.

€ 59,- (D); € 60,70 (A)
6 Bde., 3712 S., 69 Abb., Leinen mit Schutzumschlag im Schuber, 12,5 x 21,0
ISBN: 978-3-8353-3256-0 (2019

Zur Bestellung

Johann Peter Hebel – Gesammelte Werke

allmende - Zeitschrift für Literatur

„Alle unter dreißig!“
Nr. 103 der allmende – Zeitschrift für Literatur


Mit Beiträgen von:
Philipp Böhm, Helene Bukowski, Marko Dinić, Didi Drobna, Juan S. Guse, Katharina Mevissen, Sina Pousset, Katharina Pressl, Josefine Rieks, Lukas Rietzschel, Julia Rothenburg, Esther Stern, Bettina Wilpert und anderen.

Juli 2019
112 Seiten, reich bebildert
Einzelheft € 12 / sFr 15
ISSN 0720-3098
www.mitteldeutscherverlag.de
www.allmende-online.de

Wer schreibt eigentlich die Literatur der Zukunft? In der neuen Ausgabe der allmende – Zeitschrift für Literatur stellen junge SchriftstellerInnen sich und ihre Bücher vor. Die allmende-Redaktion fragt unter anderem Philipp Böhm, Helene Bukowski, Marko Dinić, Didi Drobna, Juan S. Guse, Katharina Mevissen, Sina Pousset, Katharina Pressl, Josefine Rieks, Lukas Rietzschel, Julia Rothenburg, Esther Stern und Bettina Wilpert: Wie definieren sich die jungen SchriftstellerInnen? Welche Themen sind relevant? Welche Erfahrungen mit dem Literaturbetrieb haben sie schon gemacht? Wie spiegeln sich die Lebensrealität und globale Krisen in der Literatur?

13 junge deutschsprachige AutorInnen unter dreißig präsentieren sich mit unveröffentlichten Texten, geben einen Einblick in den eigenen Schreibprozess und berichten von ersten Erfahrungen mit Verlagen. Sie geben Auskunft über das Schreiben, über die Motivation des Schreibens und wie es ist, sich den politischen Anforderungen zu stellen. Begleitet werden die Texte von Arbeiten von sieben KünstlerInnen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, ebenfalls alle unter dreißig, und einem Rezensionsteil, der einen Überblick über die Neuerscheinungen von jungen AutorInnen gibt – ein Querschnitt, der Perspektiven öffnet.

Die allmende – Zeitschrift für Literatur wurde 1981 gegründet. Sie erscheint zweimal im Jahr im Mitteldeutschen Verlag Halle, wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert.

Weitere Ausgaben der allmende

Liebe & Revolution

Liebe & Revolution.
Hedwig Lachmann und Gustav Landauer zwischen Kunst und Politik

108 Seiten, 27 Abbildungen
Herausgegeben von der Literarischen Gesellschaft
LINDEMANNS BIBLIOTHEK
978-3-96308-019-7, 12,- €
www.infoverlag.de

Begleitend zur Ausstellung Liebe & Revolution. Hedwig Lachmann und Gustav Landauer zwischen Kunst und Politik ist die gleichnamige Publikation erschienen. Sie dokumentiert ausführlich die Künstlerbeziehung Hedwig Lachmanns und Gustav Landauers, setzt ihre Worte durch Briefe und Gedichte in Dialog und gibt Einblicke auf die oft vernachlässigte und doch so prägende Seite des Theoretikers. In einem Brief vom 25. Juni 1918 an die Schriftstellerin Anna Croissant-Rust schreibt Gustav Landauer: „was ich schrieb, war alles zu Hedwig gesagt“.

Gustav Landauer (1870-1919), in Karlsruhe geboren und zur Schule gegangen, kennt man als Politiker und Theoretiker einer anarchistisch geprägten Gesellschaftsform. In Hedwig Lachmann (1865-1918), Lyrikerin und Übersetzerin – ihre Übertragung von Oscar Wildes Salome war Grundlage für Richard Strauss‘ gleichnamige Oper – findet er 1899 eine kongeniale und emanzipierte Partnerin. Was sie vereinigt, ist die Arbeit an Sprache und Tradition, an den jüdischen Wurzeln sowie ein tief empfundener Humanismus. Diesen suchen sie in finsteren Zeiten zu behaupten, daher auch ihre kompromisslose Ablehnung des Ersten Weltkriegs und das Festhalten an der Möglichkeit einer besseren, einer „Neuen Gemeinschaft“.

© 1996-2019 | Literarische Gesellschaft Karlsruhe e.V. | Karlstr. 10 | 76133 Karlsruhe | Tel. 0721-133-4087 | info@literaturmuseum.de | Impressum
allmende
Literaturland Baden-Württemberg
Autorenverzeichnis Baden-Württemberg
Landeskunde entdecken online