About the Literary Society Karlsruhe (PDF)
Sur la société littéraire de Karlsruhe (PDF)

Literaturtage Karlsruhe 2019

> Alle Veranstaltungen finden - wenn nicht anders angegeben - im PrinzMaxPalais statt.
Der Zugang zum PrinzMaxPalais ist barrierefrei.

Sonntag, 06.10 | 19.00 Uhr | Eintritt 14,- / 8,- €
> Badisches Staatstheater, Hermann-Levi-Platz 1, Großes Haus

Literaturtage Karlsruhe 2019

Eröffnung der Literaturtage mit dem Poetry Slam „Dead and Alive“ im Badischen Staatstheater

Die Arena ist eröffnet! Für den Kampf der Titanen!
Der Poetry Slam Dead and Alive ist einzigartig. In dem Wettbewerb um Sprache, Inhalt und Witz treten „verstorbene“ DichterInnen – gespielt von SchauspielerInnen des Badischen Staatstheaters – gemeinsam mit quicklebendigen Slammer-Innen an. Dieses Mal finden die Spiele auf der Bühne im Großen Haus des Badischen Staatstheaters statt, wo die Giganten der Literaturgeschichte aufeinandertreffen. Politik und Entertainment lagen noch nie so nah beieinander wie hier. Mit dabei sind die SlammerInnen Jan Cönig, Lisa Maria Olszakiewiec und Nektarios Vlachopoulos. Aus dem Schauspielensemble werden auf der Bühne stehen: Swana Rode, Lisa Schlegel und Sven Daniel Bühler. Eine Jury aus dem Publikum entscheidet, welchem der drei Teams der Sieg gebührt. Philipp Herold und Stefan Unser führen charmant, witzig und mit dem nötigen Biss durch den Abend.

Weitere Informationen unter www.staatstheater.karlsruhe.de
Kartenvorverkauf unter Tel. 0721-933 333

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Montag, 07.10 | 20.00 Uhr | (Test-)Mitgliedschaft 8,- €
> KOHI-Kulturraum e.V., Werderstr. 47

Literaturtage Karlsruhe 2019

10 Jahre LESUNG SÜD im KOHI: „Intelligente Wortakrobatik“ mit Bas Böttcher

Bas Böttcher. Foto: Jakob Kielgaß

LESUNG SÜD ist ein Projekt der Literarischen Gesellschaft. Seit zehn Jahren lesen monatlich, montags, in zwangloser Atmosphäre im KOHI-Kulturraum im Herzen der Karlsruher Südstadt AutorInnen aus ihren Werken.

Die Lesereihe gibt einen Einblick in die junge deutschsprachige Literaturszene und einen Ausblick auf ihre wichtigsten VertreterInnen der kommenden Jahre. Das Programm setzt auf Multikulturalität, Nebeneinander von verschiedenen Themen und auf die Möglichkeit eines direkten Austausches.

Anlässlich des Jubiläums wird Bas Böttcher im Rahmen von LESUNG SÜD auftreten und eine Sprach-Zauber-Show inszenieren. Die FAZ vergleicht ihn mit Ernst Jandl und die Süddeutsche Zeitung beschreibt seine Darbietung als „intelligente Wortakrobatik“.

Bas Böttcher studierte Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität in Weimar und lebt in Berlin. Er ist unter anderem Erfinder verschiedener Medienformate für Lyrik und lehrt seit 2012 als Gastdozent für Sprache und Inszenierung am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Zuletzt erschien von ihm der Gedichtband Vorübergehende Schönheit (2012). 2014 gab er die Poetry-Slam-Fibel heraus.

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Dienstag, 08.10 | 19.00 Uhr | Eintritt 10,- / 8,- / Mitglieder 6,- €

Literaturtage Karlsruhe 2019

Wolfgang Burger: Alexander Gerlach ermittelt – Buchpremiere

Wolfgang Burger. Foto: Eckhard Waasmann

Wolfgang Burger liest aus seinem neuen Kriminalroman Wenn Rache nicht genügt. Ein toter Halbbruder, eine verschwundene Schwester und eine Mutter, die von der Schuld ihres jüngsten Sohnes überzeugt ist: Nach seiner Entlassung aus der Haft möchte Gustaf Cordes seine Unschuld beweisen und bittet Alexander Gerlach, den Fall seines erschlagenen Halbbruders Oliver Cordes neu aufzurollen. Während der Ermittlungen deckt der Kripochef die dunkle, intrigante Seite der wohlhabenden Heidelberger Familie Cordes auf und schnell wird deutlich, dass jedes Familienmitglied ein Motiv besitzt.

Wolfgang Burger, Jahrgang 1952, lebt in Karlsruhe und Regensburg. Er ist einer der erfolgreichsten Krimiautoren Deutschlands. Der promovierte Ingenieur hat viele Jahre am Karlsruher Institut für Technologie gearbeitet.

Seine Krimis mit dem Protagonisten Alexander Gerlach wurden bereits zweimal für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert und standen mehrfach auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. In Karlsruhe stellt er den 16. Roman seiner Gerlach-Krimi-Reihe vor.

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Mittwoch, 09.10 | 19.00 Uhr | Eintritt 8,- / 6,- / Mitglieder 4,- €

Literaturtage Karlsruhe 2019

Orient und Okzident: Der Islamwissenschaftler, Literaturkritiker und Übersetzer aus dem Arabischen Stefan Weidner präsentiert „1001 Buch. Die Literaturen des Orients“

Stefan Weidner. Foto: privat

Die orientalischen Literaturen boomen. Die arabischen Revolutionen und die vor Krieg und Tyrannei zu uns Geflüchteten haben dieses Interesse verstärkt. Stefan Weidners Buch 1001 Buch. Die Literaturen des Orients (2019) ist eine konzise, leicht lesbare Gesamtdarstellung von 1500 Jahren Literatur. Die Publikation zeigt, dass sich hinter der schillernden Rede vom „Orient“ mehr als ein westliches Klischee verbirgt: Hier steht noch immer ein utopisches Potenzial bereit, das den Blick für Perspektiven öffnet, die mit dem gegenwärtigen begrifflichen Instrumentarium nicht fassbar sind. Mit großer Neugier für faszinierend fremde Welten schreibt hier ein für Wissen und Denken brennender Geist und schafft mit einer Vielzahl lebendig erzählter Geschichten über die Literatur selbst Literatur.

1967 in Köln geboren, studierte Stefan Weidner Islamwissenschaften, Germanistik und Philosophie in Göttingen, Damaskus, Berkeley und Bonn. Mehrfach ausgezeichnet, erhielt er unter anderem 2007 den Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung. Sein Buch Fes ist ein Standardwerk nicht nur für Reisende (2006). Seine letzte Veröffentlichung Jenseits des Westens: Für ein neues kosmopolitisches Denken ist 2018 erschienen.

Eine Veranstaltung von Edition CONVERSO in Kooperation mit der Literarischen Gesellschaft.

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Donnerstag, 10.10 | 19.00 Uhr | Eintritt 10,- / 8,- / Mitglieder 6,- €

Literaturtage Karlsruhe 2019

Der bescheidenste Autor der Welt – Poetikvorlesungen mit Markus Orths

Markus Orths. Foto: Hanser Verlag, Peter Hassiepen

Ein Autor namens Markus Orths flieht vor dem Baustellenlärm ins mütterliche Zuhause. Dort soll er vier intelligente Vorlesungen über das Schreiben verfassen. Nur wie? Seine Mutter redet ohne Pause. Und Ideen kommen ihm nicht. In der Nacht kann Orths nicht schlafen und spuckt ein lila Männlein namens Wolfgang aus. Um die Geheimnisse des Schreibens zu ergründen, sagt Wolfgang, müsse Orths hinab in den bitter-dunklen Kindheitskeller. Der Autor befolgt den Rat, entdeckt nachtschwarze Erinnerungskugeln, stürzt durch ein Tonnenloch, findet sich wieder in einer schauerlich-bizarren, abenteuerlichen Welt und führt Gespräche mit seinem kleinen Wolfgang (Hildesheimer? Goethe? Iser? Mozart? Petri?).

Im Jahr 2018 hatte Markus Orths die „Bamberger Poetikprofessur“ inne. Statt einer klassischen Vorlesung schrieb er eine Poetik-Erzählung. Als Parodie auf die Flut des Selbstreferenziellen taucht Orths gleich in vier Varianten im Text auf und irgendwann schreit einer von ihnen: „Ich bin der bescheidenste Autor der Welt.“ Die erste der Vorlesungen stellt (der echte) Markus Orths im Literaturhaus vor.

Im anschließenden Gespräch berichten die Organisatoren der Poetikprofessur 2018, Prof. Dr. Andrea Bartl, Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Bamberg, und ihr Mitarbeiter Dr. Sebastian Zilles über Entstehung und Geschichte der Poetikprofessur. Seit 1986 kommen auf Einladung des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literaturwissenschaft namhafte AutorInnen an die Otto-Friedrich-Universität Bamberg und geben einen Einblick in ihre poetische Werkstatt.

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Freitag, 11.10 | 19.00 Uhr | Eintritt 10,- / 8,- / Mitglieder 6,- €

Literaturtage Karlsruhe 2019

Buchpremiere des neuen Romans „Der Gestrandete“ von Volker Kaminski

Volker Kaminski. Foto: privat

Aufgeschreckt durch einen Anruf seiner Tochter stellt Sascha Fehrmann fest, dass doch kein Verbrecher in sein Haus eingedrungen ist, sondern ein alter Freund, der nach einem langen Auslands-aufenthalt nach Karlsruhe zurückgekehrt ist – aber ist er noch ein Freund? Geschickt drängt er sich in das Leben der Familie, doch Sascha wird zunehmend misstrauischer. Er entdeckt erschreckende Details aus der dunklen Vergangenheit des vermeintlichen Freundes, und schließlich stellt ihn die Wahrheit vor eine schwierige moralische Frage.

Volker Kaminski, geboren in Karlsruhe, studierte Germanistik und Philosophie in Freiburg und Berlin, wo er heute lebt. Der Gestrandete (2019) ist die Fortführung des 2014 erschienenen Romans Gesicht eines Mörders. Unter anderem veröffentlichte Kaminski die Romane Rot wie Schnee (2016) und Auf Probe (2018). Seit 2014 ist er Lehrbeauftragter für das Modul Creative Writing/Romanwerkstatt an der Alice Salomon Hochschule Berlin.

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Samstag, 12.10 | ab 18.00 Uhr | Eintritt frei

Literaturtage Karlsruhe 2019

Elfte Karlsruher Lesenacht im PrinzMaxPalais – neue Texte aus der Stadt

Abwechslung ist Trumpf im Rahmen der Lesenacht, welche die Literarische Gesellschaft zum elften Mal organisiert. Die Veranstaltung zeigt die ganze Vielfalt der Literatur – von Lyrik über kurze Prosatexte bis hin zur szenischen Lesung ist für Liebhaber des geschriebenen Wortes alles dabei. Die AutorInnen sind Vortragskünstler. Auch dieses Jahr präsentieren sie eine bunte Vielfalt an unveröffentlichten Texten und unentdeckten Schriften. Es wird ein großer, viel zu kurzer Abend sein.

Moderation: Sarah von Keudell und Matthias Walz
Bewirtung, Entspannung und Erfrischung durch Max-Café-Bar.

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Montag, 14.10 | 20.00 Uhr | Eintritt 12,- / 10,- / Mitglieder 8,- €
> Konzerthaus | Festplatz 9

Literaturtage Karlsruhe 2019: Abschlussveranstaltung

Meistererzähler Rafik Schami lässt sein Publikum in seinen neuen Roman „Die geheime Mission des Kardinals“ eintauchen

Rafik Schami. Foto: Arne Wesenberg

In einem Fass mit Olivenöl wird die Leiche eines Kardinals an die italienische Botschaft in Damaskus geschickt – noch herrscht Frieden in Syrien. Kommissar Barudi will das Verbrechen mit Hilfe des Kollegen Mancini aus Rom aufklären, doch die Kommissare fallen in die Hände von bewaffneten Islamisten…

Rafik Schami gehört zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren der Gegenwart. Geboren 1946 in Damaskus, lebt der promovierte Chemiker seit 1971 in Deutschland. Sein Werk wurde in 33 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Karlsruher Hermann Hesse Literaturpreis 1994. Zuletzt erschien sein Roman Sophia oder Der Anfang aller Geschichten (2015).

Eine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft, der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH und der Stephanus-Buchhandlung.

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Weitere Termine

Tipps und Hinweise

allmende – vollständig digitalisiert

Die Literaturzeitschrift allmende, die das kulturelle, literarische und politische Geschehen seit 1981 begleitet und dokumentiert, ist nun als Digitalisat verfügbar. Mit Hilfe der Volltextsuche kann das umfangreiche Material, zunächst in den Räumen der Literarischen Gesellschaft, welche die Zeitschrift zweimal im Jahr herausgibt, rasch und gezielt bearbeitet werden. Schon das eindrucksvolle Autorenverzeichnis der 102 erschienen Ausgaben liest sich wie ein who is who der neueren deutschen Literaturgeschichte und verleiht der Sammlung den Status eines bedeutenden Kulturdokumentes nicht nur der Region. Die allmende wurde als Zeitschrift länderübergreifend begründet auch als Opposition zu den Kernkraftwerken im Südwesten (Forchheim).

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Literaturzeitschrift allmende erhält den Kulturförderpreis des Landes Baden-Württemberg

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Der Förderpreis des Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg 2017 geht an die allmende – Zeitschrift für Literatur.
Die Literaturzeitschrift wurde 1981 unter anderem von Martin Walser, Adolf Muschg und Manfred Bosch begründet. Sie erscheint zweimal jährlich im Mitteldeutschen Verlag, wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert. Die „allmende trägt mit einem breiten Fächer an Themen dazu bei, dass sich Literatur in Zeiten des beschleunigten Wandels einen gesellschaftskritischen Funktionsraum bewahren und gleichzeitig neue Leserschichten erschließen kann: pointiert in ihrer jeweiligen Schwerpunktwahl, ohne Geschichtsverlust experimentierfreudig und dabei beständig die literarischen Traditionen der oberrheinischen Grenzregion bündelnd“, heißt es in der Begründung der Jury. Die Literaturzeitschrift allmende ist in Baden-Württemberg seit 36 Jahren eine der herausragenden Veröffentlichungen ihres Genres. Sowohl junge als auch arrivierte Autorinnen und Autoren berücksichtigend wird Ende 2017 die 100. Ausgabe escheinen. Die kommende Ausgabe, die im Juni erscheinen wird, hat das Thema „Brennpunkt Istanbul“ im Fokus. Die allmende erhält ein Preisgeld von 5.000 Euro.

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Literaturstadt Karlsruhe

Imagebroschüre „Literatur in Karlsruhe“ ist erschienen

„Literatur in Karlsruhe

Karlsruhe ist eine facettenreiche und spannende Literaturstadt – das dokumentieren insbesondere die Literaturtage Karlsruhe. Das jährlich stattfindende Festival, von der Literarischen Gesellschaft initiiert und organisiert, hat sich etabliert und ist ein Höhepunkt des literarischen Lebens der Stadt. Die literarische Szene präsentiert sich stark und offensiv.

Charakteristisch für die Literaturstadt Karlsruhe ist das Zusammenwirken der literarischen Institutionen und Gruppierungen. Die Imagebroschüre „Literatur in Karlsruhe“ gibt einen anregenden Überblick über die Vielfalt der literarischen Initiativen. Die von der Literarischen Gesellschaft mit Unterstützung des Kulturbüros der Stadt Karlsruhe herausgegebene Dokumentation stellt die Literaturszene Karlsruhes vor, die sich zunehmend auch neue Orte und ein jüngeres Publikum erobert und gemeinsam ein Forum für Neuentdeckungen und Trends geschaffen hat.

Die Broschüre stellt 19 literarische Initiativen und Institutionen, Traditionen und Inspirationen vor, nennt Orte, Adressen, Kontaktpersonen, Öffnungszeiten sowie die Termine regelmäßiger Treffen. Literaturinteressierten vermittelt die Publikation in verdichteter Form auf ästhetisch ansprechende Weise die wichtigsten Informationen zu Vertreterinnen und Vertretern der literarischen Szene.

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Neue Publikation

„Beschriftet“ – Texte junger Autoren

„Beschriftet“ – Texte junger Autoren

Am Anfang stand ein Zettel mit diversen Mailadressen, daraus wurde dann ein Buch – das nun im Heidelberg Morio-Verlag erschienen ist. Teilnehmer eines Seminars des KIT und der PH, das von Prof. Hansgeorg Schmidt-Bergmann und Doz. Dr. Beate Laudenberg im Sommersemester 2014 zum „Literaturbetrieb“ angeboten worden ist und die Möglichkeit zur Präsentation eigener literarischer Texte bot, gründeten nach Abschluss der Veranstaltung eine Schreibwerkstatt unter dem Namen „Beschriftet“. Nach dem ersten Treffen im Oktober 2014 etablierten sich wöchentliche Sitzungen, im Juni 2015 konnte ein Workshop mit der Schriftstellerin Annette Pehnt durchgeführt werden – und letztlich konnte eine eigene Publikation realisiert werden. Ein ehrgeiziges Projekt kommt damit zu einem vorläufigen Ende – der Leser kann sich stückweise mit dem künstlerischen Erzeugnis eines dynamischen Kollektivs junger Schreiber auseinandersetzen von denen keiner dem anderen gleicht und jeder eigene Ambitionen, Themen und Probleme zum Ganzen beisteuert.

Textbeiträge von: Anne Blezinger, Simon Brombacher, Jana Ehresmann, Thomas Heintz, Viktoria Kissler, Violetta Klenk, Aleksej Reimisch, Stefanie Schweizer, Esther Stern und Johanna Wohlgemuth. Die Schreibwerkstatt und die Publikation wurden finanziert durch die Mechthild-Mayer-Stiftung, Karlsruhe.

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Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche

Eigentlich könnte es auch heißen: "Karlsruher Coolturführer von Kindern und Jugendlichen". Es waren nämlich Kinder - genauer gesagt die Kinder der letzjährigen Klasse 7c des Max-Planck-Gymnasiums aus Rüppurr -, die für dieses "Produkt" die Schwerpunkte gesetzt, die Verantwortlichen interviewt, die Recherchen betrieben und das umfangreiche Infomaterial gesichtet haben.
Die Idee der Literarischen Gesellschaft und des Deutschen Kinderschutzbundes Karlsruhe entwickelte sich aus einem Projekt, das bei KiX und JuX 2013 - Dem Kulturfestival der Kinder und Jugendlichen - angeboten wurde: "What's up in Karlsruhe", bei dem die Kinder ihre Kulturhighlights vorstellen sollten. KiX und JuX wird alle zwei Jahre vom Kulturbüro der Stadt veranstaltet, auch um und nach Pfingsten 2015 wird es wieder stattfinden.
Die Literarische Gesellschaft mit Monica Trinca und der Deutsche Kinderschutzbund mit Renate Gissel fanden in Cornelia Bekendorf, der Lehrerin der damaligen Klasse 7c, eine begeisterte Partnerin, und so haben sie gemeinsam mit 28 Kindern die lebendige und engagierte Kulturszene Karlsruhe auf spannende (und lehrreiche) Angebote für junge Kulturinteressierte und solche, die es werden wollen, durchforstet.
Das Ergebnis in der Form des "Karlsruher Coolturführers für Kinder und Jugendliche" ist u.a. bei vielen Karlsruher Kultureinrichtungen und an der Rathauspforte erhältlich.
Einen Anspruch auf Vollständigkeit kann die Broschüre nicht bieten. Aber der "Coolturführer" kann durchaus für die nächsten Jahre als Wegweiser durch die Vielfalt der kulturellen Angebote in Karlsruhe und kompetenter Ratgeber für die Freizeitgestaltung von Kindern, Jugendlichen und auch der ganzen Familie dienen.

Download Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche (PDF)

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Vorzugsangebot für Mitglieder der Literarischen Gesellschaft

Das Badische Staatstheater Karlsruhe stellt für unsere Mitglieder um 50 Prozent ermäßigte Eintrittskarten zur Verfügung.

  • 06.10.2019, 19:00 Uhr: Poetry slam - Dead or alive
  • 20.10.2019, 19:00 Uhr: Liederabend
  • 29.10.2019, 20:00 Uhr: How to date a Feminist

Karten sind gegen Vorlage des Mitgliedsausweises an der Theaterkasse erhältlich.

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Neue Publikationen

Johann Peter Hebel – Gesammelte Werke
Kommentierte Lese- und Studienausgabe in sechs Bänden

Die Gesamtausgabe zu Johann Peter Hebels Werken erfasst erstmals vollständig die literarischen und theoretischen Schriften des Dichters. Bekannte und zahlreiche unveröffentlichte Texte dokumentieren das facettenreiche Werk des Theologen und Schriftstellers. Die kommentierte Studienausgabe in sechs Bänden wurde im Auftrag der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe und von Jan Knopf, Franz Littmann und Hansgeorg Schmidt-Bergmann unter der Mitarbeit von Esther Stern erstellt und am 2. September 2019 vom Göttinger Wallstein Verlag ausgeliefert.

€ 59,- (D); € 60,70 (A)
6 Bde., 3712 S., 69 Abb., Leinen mit Schutzumschlag im Schuber, 12,5 x 21,0
ISBN: 978-3-8353-3256-0 (2019

Zur Bestellung

Johann Peter Hebel – Gesammelte Werke

allmende - Zeitschrift für Literatur

„Alle unter dreißig!“
Nr. 103 der allmende – Zeitschrift für Literatur


Mit Beiträgen von:
Philipp Böhm, Helene Bukowski, Marko Dinić, Didi Drobna, Juan S. Guse, Katharina Mevissen, Sina Pousset, Katharina Pressl, Josefine Rieks, Lukas Rietzschel, Julia Rothenburg, Esther Stern, Bettina Wilpert und anderen.

Juli 2019
112 Seiten, reich bebildert
Einzelheft € 12 / sFr 15
ISSN 0720-3098
www.mitteldeutscherverlag.de
www.allmende-online.de

Wer schreibt eigentlich die Literatur der Zukunft? In der neuen Ausgabe der allmende – Zeitschrift für Literatur stellen junge SchriftstellerInnen sich und ihre Bücher vor. Die allmende-Redaktion fragt unter anderem Philipp Böhm, Helene Bukowski, Marko Dinić, Didi Drobna, Juan S. Guse, Katharina Mevissen, Sina Pousset, Katharina Pressl, Josefine Rieks, Lukas Rietzschel, Julia Rothenburg, Esther Stern und Bettina Wilpert: Wie definieren sich die jungen SchriftstellerInnen? Welche Themen sind relevant? Welche Erfahrungen mit dem Literaturbetrieb haben sie schon gemacht? Wie spiegeln sich die Lebensrealität und globale Krisen in der Literatur?

13 junge deutschsprachige AutorInnen unter dreißig präsentieren sich mit unveröffentlichten Texten, geben einen Einblick in den eigenen Schreibprozess und berichten von ersten Erfahrungen mit Verlagen. Sie geben Auskunft über das Schreiben, über die Motivation des Schreibens und wie es ist, sich den politischen Anforderungen zu stellen. Begleitet werden die Texte von Arbeiten von sieben KünstlerInnen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, ebenfalls alle unter dreißig, und einem Rezensionsteil, der einen Überblick über die Neuerscheinungen von jungen AutorInnen gibt – ein Querschnitt, der Perspektiven öffnet.

Die allmende – Zeitschrift für Literatur wurde 1981 gegründet. Sie erscheint zweimal im Jahr im Mitteldeutschen Verlag Halle, wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert.

Weitere Ausgaben der allmende

Liebe & Revolution

Liebe & Revolution.
Hedwig Lachmann und Gustav Landauer zwischen Kunst und Politik

108 Seiten, 27 Abbildungen
Herausgegeben von der Literarischen Gesellschaft
LINDEMANNS BIBLIOTHEK
978-3-96308-019-7, 12,- €
www.infoverlag.de

Begleitend zur Ausstellung Liebe & Revolution. Hedwig Lachmann und Gustav Landauer zwischen Kunst und Politik ist die gleichnamige Publikation erschienen. Sie dokumentiert ausführlich die Künstlerbeziehung Hedwig Lachmanns und Gustav Landauers, setzt ihre Worte durch Briefe und Gedichte in Dialog und gibt Einblicke auf die oft vernachlässigte und doch so prägende Seite des Theoretikers. In einem Brief vom 25. Juni 1918 an die Schriftstellerin Anna Croissant-Rust schreibt Gustav Landauer: „was ich schrieb, war alles zu Hedwig gesagt“.

Gustav Landauer (1870-1919), in Karlsruhe geboren und zur Schule gegangen, kennt man als Politiker und Theoretiker einer anarchistisch geprägten Gesellschaftsform. In Hedwig Lachmann (1865-1918), Lyrikerin und Übersetzerin – ihre Übertragung von Oscar Wildes Salome war Grundlage für Richard Strauss‘ gleichnamige Oper – findet er 1899 eine kongeniale und emanzipierte Partnerin. Was sie vereinigt, ist die Arbeit an Sprache und Tradition, an den jüdischen Wurzeln sowie ein tief empfundener Humanismus. Diesen suchen sie in finsteren Zeiten zu behaupten, daher auch ihre kompromisslose Ablehnung des Ersten Weltkriegs und das Festhalten an der Möglichkeit einer besseren, einer „Neuen Gemeinschaft“.

© 1996-2019 | Literarische Gesellschaft Karlsruhe e.V. | Karlstr. 10 | 76133 Karlsruhe | Tel. 0721-133-4087 | info@literaturmuseum.de | Impressum
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