About the Literary Society Karlsruhe (PDF)
Sur la société littéraire de Karlsruhe (PDF)


Zwischen dem 17. und 24. Juni 2019 bleiben die Räumlichkeiten des Museum für Literatur geschlossen. Wir bitten um Verständnis!


Aktuelle Veranstaltungen

> Alle Veranstaltungen finden - wenn nicht anders angegeben - im PrinzMaxPalais statt.
Der Zugang zum PrinzMaxPalais ist barrierefrei.

Mittwoch, 26.06 | 19.00 Uhr | Eintritt 10,- / 8,- / Mitglieder 6,- €

Das einzigartige Erinnerungskunstwerk der gebürtigen Karlsruherin -

Nora Krug: „Heimat“

Nora Krug. Foto: Nina Subin

Die preisgekrönte Autorin und Illustratorin Nora Krug lebt seit vielen Jahren in New York - und fühlt sich deutscher als jemals zuvor. Warum ist das so? Wie viel vom Land der Vorfahren nimmt man mit, wenn man auswandert? Nora Krug fragt sich, wer sie sei und was Heimat für sie bedeutet. Auf der Suche nach privaten Geschichten unternimmt sie eine Spurensuche in der Vergangenheit ihrer Familie. Das Ergebnis ist ein einzigartiges Erinnerungsbuch, das mit geschickt verwobenen literarischen und grafischen Mitteln individuelle Familiengeschichte und historische Zeitgeschichte verbindet.

Nora Krug, geboren 1977 in Karlsruhe, studierte Bühnenbild, Dokumentarfilm und Illustration in Liverpool, Berlin und New York. Ihre Arbeiten erscheinen regelmäßig in der New York Times und anderen internationalen Publikationen. Ihre Animationen wurden auf dem Sundance Film Festival in Utah gezeigt, ihre illustrierten Biografien für Houghton Mifflin Harcourt, The Best American Series und Best American Non-Required Reading ausgewählt. Die Arbeiten wurden unter anderem durch Gold- und Silbermedaillen der Society of Illustrators und des Art Directors Club of New York ausgezeichnet. Zuletzt erhielt sie den Evangelischen Buchpreis 2019.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem ZKM I Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe.
Karten für diese Veranstaltung erhalten Sie im Vorverkauf an der Infotheke im Foyer des ZKM, Lorenzstr. 19, 76135 Karlsruhe (Mo–Di 10.00–16.00 Uhr, Mi–Fr 9.00–18.00 Uhr, Sa–So 11.00–18.00 Uhr) oder an der Abendkasse im PrinzMaxPalais (am Veranstaltungsabend ab 18.30 Uhr).
Telefonische Kartenreservierung unter 0721/133-4087.

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Donnerstag, 27.06 | 20.00 Uhr | Eintritt 5,- / 3,- / Mitglieder 3,- €

Hier gibt es die richtige Sommerlektüre

Die SWR-Bestenliste: Literaturkritik live im PrinzMaxPalais

SWR-Bestenliste. Foto: MLO

In diesem Jahr wird bereits vor der Sommerpause nach Bücher-Schätzen gegraben: Die SWR-Bestenliste bringt Licht ins Dunkel des Buchmarktes und präsentiert im Literaturhaus im PrinzMaxPalais eine feine Auswahl an literarischen Höhepunkten. Zusammen mit Moderator Gerwig Epkes besprechen renommierte KritikerInnen lesenswerte Neuerscheinungen des ersten Halbjahres: Sigrid Löffler, gern gesehener Gast bei der Literarischen Gesellschaft, prägt die deutschsprachige Literaturszene mit ihrer Kritik in besonderer Weise (unter anderem war sie Mitglied des Literarischen Quartetts und Feuilletonchefin der Zeit), Julia Schröder arbeitet als Journalistin und Literaturkritikerin für den Deutschlandfunk und Eberhard Falcke ist als Journalist und Literaturkritiker für das Deutschlandradio und den Bayerischen Rundfunk tätig.

Die SWR-Bestenliste geht am 18.12.2019 im Literaturhaus in Karlsruhe in die nächste Runde.

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Samstag, 29.06 bis Sonntag, 13.10 | 10.00 bis 18.00 Uhr
> Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Hans-Thoma-Straße 2

Für Euch! 30 Jahre Stiftung Hirsch – Kulturförderung in Karlsruhe

Die Kunsthalle feiert mit zehn weiteren Karlsruher Kultureinrichtungen, darunter dem Museum für Literatur, das 30-jährige Jubiläum der Stiftung Hirsch. Entdecken Sie 30 Objekte aus 11 Häusern.

Montags geschlossen. Weitere Informationen unter www.kunsthalle-karlsruhe.de

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Montag, 01.07 | 20.00 Uhr | Kostenbeitrag 8,- €
> KOHI-Kulturraum e.V., Werderstr. 47

LESUNG SÜD im KOHI

Philipp Herold präsentiert „Alles zu seiner Zeit“

Philipp Herold. Foto: Marvin Ruppert

Es hat etwas gedauert, doch alles zu seiner Zeit. Die ist nun gekommen und Philipp Herold präsentiert seine besten Texte der vergangenen Jahre. Die Texte werden im Buch begleitet von Illustrationen befreundeter KünstlerInnen und sind zudem als Audioaufnahmen beigefügt.

Philipp Herold, geboren 1991 in Heidelberg, dürfte den Karlsruher Slam-Fans durch seine alljährliche Moderation des Poetry Slams DEAD AND ALIVE im Badischen Staatstheater bereits bestens bekannt sein. Der studierte Kulturwissenschaftler tritt regelmäßig auf den verschiedensten Bühnen auf und ist bereits zweifacher Poetry-Slam-Vizemeister im deutschsprachigen Raum. Neben seinen eigenen Auftritten als Slam Poet ist er als Moderator, Slam-Kurator und Workshopdozent tätig.

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Weitere Termine

Tipps und Hinweise

allmende – vollständig digitalisiert

Die Literaturzeitschrift allmende, die das kulturelle, literarische und politische Geschehen seit 1981 begleitet und dokumentiert, ist nun als Digitalisat verfügbar. Mit Hilfe der Volltextsuche kann das umfangreiche Material, zunächst in den Räumen der Literarischen Gesellschaft, welche die Zeitschrift zweimal im Jahr herausgibt, rasch und gezielt bearbeitet werden. Schon das eindrucksvolle Autorenverzeichnis der 102 erschienen Ausgaben liest sich wie ein who is who der neueren deutschen Literaturgeschichte und verleiht der Sammlung den Status eines bedeutenden Kulturdokumentes nicht nur der Region. Die allmende wurde als Zeitschrift länderübergreifend begründet auch als Opposition zu den Kernkraftwerken im Südwesten (Forchheim).

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10 Jahre Prosapreis JuLi / Junge Literatur

Die GEDOK Karlsruhe, die Literarische Gesellschaft Karlsruhe und das Kulturamt der Stadt Karlsruhe schreiben für 2019 zum sechsten Mal den Prosapreis „JuLi / Junge Literatur“ aus.

1. Preis: 300 Euro
2. Preis: 200 Euro
3. Preis: 100 Euro

Teilnahmebedingungen:
Teilnahmeberechtigt sind junge Menschen im Alter von 15-21 Jahren, die in der Stadt Karlsruhe, den Landkreisen Karlsruhe oder Rastatt leben, arbeiten oder in Ausbildung sind (Schule, Lehre etc.) Bitte den Hinweis auf Wohnort oder Ausbildungsplatz nicht vergessen!

Bewerbung:
Zugelassen sind deutschsprachige und unveröffentlichte Texte (Prosatext oder dramaturgischer Text, keine Lyrik), die einen Umfang von 14.400 Zeichen nicht überschreiten dürfen (entspricht 8 Normseiten, Schrift: Times New Roman, 12P, 30 Zeilen à ca. 60 Anschläge, Zeilenabstand 1,5).

Das Thema lautet: „Bunt“.
Die Rechte an den Texten müssen beim Einsendenden liegen. Bei den Texten kann es sich um einen Auszug aus einem längeren Werk handeln oder um eine abgeschlossene Erzählung. Pro Teilnehmer*in darf nur ein Text eingereicht werden. Um die Anonymität der Einsendungen zu gewährleisten, sollten die Texte keinen Autorenhinweis enthalten, sondern nur mit einem Kennwort versehen sein. Bitte legen Sie einen Brief mit Ihrem Namen, Ihrem Geburtsdatum, Ihrer Anschrift, eventuell dem Hinweis auf Ihren Ausbildungsplatz, Ihrer Telefonnummer und Ihrer E-Mail-Adresse separat bei (in einem mit demselben Kennwort beschrifteten Umschlag). Die Manuskripte werden vertraulich behandelt, jedoch nicht an die Einsender zurückgeschickt. Die Texte dürfen nicht per E-Mail eingereicht werden.

Einsendeschluss ist der 05.05.2019, es gilt der Poststempel.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt Mitte Juni 2019 auf der Webseite der GEDOK Karlsruhe. Bitte sehen Sie von einer vorherigen Anfrage ab. Die Preisverleihung findet am Samstag, 6. Juli 2019 im Rahmen einer „Langen Lesenacht“ in der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe im PrinzMaxPalais statt. Bei dieser Gelegenheit stellen die Preisträger ihre Texte in einer öffentlichen Lesung vor.

Kontaktadresse:
GEDOK Karlsruhe/ z.H. Karin Bruder
Markgrafenstr.14
D-76131 Karlsruhe
Tel./Fax: 0721 / 37 41 37
Info unter: www.gedok-karlsruhe.de
E-Mail: gedok-karlsruhe@online.de

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Literaturzeitschrift allmende erhält den Kulturförderpreis des Landes Baden-Württemberg

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Der Förderpreis des Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg 2017 geht an die allmende – Zeitschrift für Literatur.
Die Literaturzeitschrift wurde 1981 unter anderem von Martin Walser, Adolf Muschg und Manfred Bosch begründet. Sie erscheint zweimal jährlich im Mitteldeutschen Verlag, wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert. Die „allmende trägt mit einem breiten Fächer an Themen dazu bei, dass sich Literatur in Zeiten des beschleunigten Wandels einen gesellschaftskritischen Funktionsraum bewahren und gleichzeitig neue Leserschichten erschließen kann: pointiert in ihrer jeweiligen Schwerpunktwahl, ohne Geschichtsverlust experimentierfreudig und dabei beständig die literarischen Traditionen der oberrheinischen Grenzregion bündelnd“, heißt es in der Begründung der Jury. Die Literaturzeitschrift allmende ist in Baden-Württemberg seit 36 Jahren eine der herausragenden Veröffentlichungen ihres Genres. Sowohl junge als auch arrivierte Autorinnen und Autoren berücksichtigend wird Ende 2017 die 100. Ausgabe escheinen. Die kommende Ausgabe, die im Juni erscheinen wird, hat das Thema „Brennpunkt Istanbul“ im Fokus. Die allmende erhält ein Preisgeld von 5.000 Euro.

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Literaturstadt Karlsruhe

Imagebroschüre „Literatur in Karlsruhe“ ist erschienen

„Literatur in Karlsruhe

Karlsruhe ist eine facettenreiche und spannende Literaturstadt – das dokumentieren insbesondere die Literaturtage Karlsruhe. Das jährlich stattfindende Festival, von der Literarischen Gesellschaft initiiert und organisiert, hat sich etabliert und ist ein Höhepunkt des literarischen Lebens der Stadt. Die literarische Szene präsentiert sich stark und offensiv.

Charakteristisch für die Literaturstadt Karlsruhe ist das Zusammenwirken der literarischen Institutionen und Gruppierungen. Die Imagebroschüre „Literatur in Karlsruhe“ gibt einen anregenden Überblick über die Vielfalt der literarischen Initiativen. Die von der Literarischen Gesellschaft mit Unterstützung des Kulturbüros der Stadt Karlsruhe herausgegebene Dokumentation stellt die Literaturszene Karlsruhes vor, die sich zunehmend auch neue Orte und ein jüngeres Publikum erobert und gemeinsam ein Forum für Neuentdeckungen und Trends geschaffen hat.

Die Broschüre stellt 19 literarische Initiativen und Institutionen, Traditionen und Inspirationen vor, nennt Orte, Adressen, Kontaktpersonen, Öffnungszeiten sowie die Termine regelmäßiger Treffen. Literaturinteressierten vermittelt die Publikation in verdichteter Form auf ästhetisch ansprechende Weise die wichtigsten Informationen zu Vertreterinnen und Vertretern der literarischen Szene.

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Neue Publikation

„Beschriftet“ – Texte junger Autoren

„Beschriftet“ – Texte junger Autoren

Am Anfang stand ein Zettel mit diversen Mailadressen, daraus wurde dann ein Buch – das nun im Heidelberg Morio-Verlag erschienen ist. Teilnehmer eines Seminars des KIT und der PH, das von Prof. Hansgeorg Schmidt-Bergmann und Doz. Dr. Beate Laudenberg im Sommersemester 2014 zum „Literaturbetrieb“ angeboten worden ist und die Möglichkeit zur Präsentation eigener literarischer Texte bot, gründeten nach Abschluss der Veranstaltung eine Schreibwerkstatt unter dem Namen „Beschriftet“. Nach dem ersten Treffen im Oktober 2014 etablierten sich wöchentliche Sitzungen, im Juni 2015 konnte ein Workshop mit der Schriftstellerin Annette Pehnt durchgeführt werden – und letztlich konnte eine eigene Publikation realisiert werden. Ein ehrgeiziges Projekt kommt damit zu einem vorläufigen Ende – der Leser kann sich stückweise mit dem künstlerischen Erzeugnis eines dynamischen Kollektivs junger Schreiber auseinandersetzen von denen keiner dem anderen gleicht und jeder eigene Ambitionen, Themen und Probleme zum Ganzen beisteuert.

Textbeiträge von: Anne Blezinger, Simon Brombacher, Jana Ehresmann, Thomas Heintz, Viktoria Kissler, Violetta Klenk, Aleksej Reimisch, Stefanie Schweizer, Esther Stern und Johanna Wohlgemuth. Die Schreibwerkstatt und die Publikation wurden finanziert durch die Mechthild-Mayer-Stiftung, Karlsruhe.

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Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche

Eigentlich könnte es auch heißen: "Karlsruher Coolturführer von Kindern und Jugendlichen". Es waren nämlich Kinder - genauer gesagt die Kinder der letzjährigen Klasse 7c des Max-Planck-Gymnasiums aus Rüppurr -, die für dieses "Produkt" die Schwerpunkte gesetzt, die Verantwortlichen interviewt, die Recherchen betrieben und das umfangreiche Infomaterial gesichtet haben.
Die Idee der Literarischen Gesellschaft und des Deutschen Kinderschutzbundes Karlsruhe entwickelte sich aus einem Projekt, das bei KiX und JuX 2013 - Dem Kulturfestival der Kinder und Jugendlichen - angeboten wurde: "What's up in Karlsruhe", bei dem die Kinder ihre Kulturhighlights vorstellen sollten. KiX und JuX wird alle zwei Jahre vom Kulturbüro der Stadt veranstaltet, auch um und nach Pfingsten 2015 wird es wieder stattfinden.
Die Literarische Gesellschaft mit Monica Trinca und der Deutsche Kinderschutzbund mit Renate Gissel fanden in Cornelia Bekendorf, der Lehrerin der damaligen Klasse 7c, eine begeisterte Partnerin, und so haben sie gemeinsam mit 28 Kindern die lebendige und engagierte Kulturszene Karlsruhe auf spannende (und lehrreiche) Angebote für junge Kulturinteressierte und solche, die es werden wollen, durchforstet.
Das Ergebnis in der Form des "Karlsruher Coolturführers für Kinder und Jugendliche" ist u.a. bei vielen Karlsruher Kultureinrichtungen und an der Rathauspforte erhältlich.
Einen Anspruch auf Vollständigkeit kann die Broschüre nicht bieten. Aber der "Coolturführer" kann durchaus für die nächsten Jahre als Wegweiser durch die Vielfalt der kulturellen Angebote in Karlsruhe und kompetenter Ratgeber für die Freizeitgestaltung von Kindern, Jugendlichen und auch der ganzen Familie dienen.

Download Karlsruher Coolturführer für Kinder und Jugendliche (PDF)

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Vorzugsangebot für Mitglieder der Literarischen Gesellschaft

Das Badische Staatstheater Karlsruhe stellt für unsere Mitglieder um 50 Prozent ermäßigte Eintrittskarten zur Verfügung.

  • 27.06.2019, 20:00: Der goldne Topf
  • 28.06.2019, 20:00: Zukunft braucht Herkunft
  • 04.07.2019, 19:30: Zauberflöte
  • 10.07.2019, 20:00: Roberto Devereux
  • 15.07.2019, 20:00: Faust

Karten sind gegen Vorlage des Mitgliedsausweises an der Theaterkasse erhältlich.

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Neue Publikationen

allmende - Zeitschrift für Literatur

„Graphic Novel“
Nr. 102 der allmende – Zeitschrift für Literatur


Mit Beiträgen von:
Titus Ackermann, Stefanie Diekmann, Tim Dinter, Matthias Gnehm, Nora Krug, Yi Luo, Ulli Lust, Nicolas Mahler, Uli Oesterle, Andreas Platthaus, Thomas Pletzinger, Kati Rickenbach, Jan Soeken, Thomas von Steinaecker, Tina Stolt, Mara Stuhlfauth-Trabert, Florian Trabert

Dezember 2018
128 Seiten, reich bebildert
Einzelheft € 12 / sFr 15
ISSN 0720-3098
www.mitteldeutscherverlag.de
www.allmende-online.de

Was versteht man unter einer Graphic Novel? Und vor allem: Warum erfährt sie in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur solche Aufmerksamkeit? Neben aktuellen Tendenzen, ob autobiografischer, zeitkritischer oder feministischer Natur, soll die Graphic Novel als Literaturgattung ins Auge gefasst werden. Wer waren die Initiatoren dieses Genres? Welche Impulsgeber gestalten die Szene heute aktiv mit? Die allmende will einen Beitrag leisten zur Vorstellung der „neunten Kunst“ und ihrer Vertreterinnen und Vertreter.

Nicolas Mahler, Ulli Lust und Kati Rickenbach zählen zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Vertretern – in der Ausgabe gibt es Interviews mit und Beiträge von ihnen. Zudem abgedruckt wurden zahlreiche Ausschnitte von Beiträgern wie Matthias Gnehm, Uli Oesterle, Jan Soeken oder Nora Krug. Titus Ackermann hat einen Essay über die Entstehung und Entwicklung seiner Comic-Zeitschrift „Mogoa Mobo“ verfasst. Zu finden sind auch Passagen aus dem mit dem Comicbuchpreis der Berthold-Leibinger-Stiftung 2018 ausgezeichneten Werk „Blavand“, ein Gemeinschaftsprojekt von Thomas Pletzinger und Tim Dinter, das sich mit Entwicklungshilfe auseinandersetzt und 2020 im Verlag Kiepenheuer und Witsch erscheinen wird. Abgedruckt haben wir weiter die lesenswerte Laudatio von Thomas von Steinaecker auf „Blavand“, die zugleich die Zusammenarbeit von Künstlern im Comic reflektiert.

Theoretische Beiträge setzen sich mit der Geschichte der Graphic Novel auseinander. Andreas Platthaus führt aus „Wie der Begriff Graphic Novel das Verständnis von Comics verändert hat“, die Literaturwissenschaftlerin Stefanie Diekmann schreibt über Barbara Yelins „Irmina“ und Mara Stuhlfauth-Trabert sowie Florian Trabert untersuchen die „Verwandlungen vom literarischen Text zur Graphic Novel“.

Die allmende – Zeitschrift für Literatur wurde 1981 begründet. Sie erscheint zweimal im Jahr im Mitteldeutschen Verlag Halle und wird von Hansgeorg Schmidt-Bergmann im Auftrag der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe herausgegeben und zusammen mit Matthias Walz redigiert.

Weitere Ausgaben der allmende

Liebe & Revolution

Liebe & Revolution.
Hedwig Lachmann und Gustav Landauer zwischen Kunst und Politik

108 Seiten, 27 Abbildungen
Herausgegeben von der Literarischen Gesellschaft
LINDEMANNS BIBLIOTHEK
978-3-96308-019-7, 12,- €
www.infoverlag.de

Begleitend zur Ausstellung Liebe & Revolution. Hedwig Lachmann und Gustav Landauer zwischen Kunst und Politik ist die gleichnamige Publikation erschienen. Sie dokumentiert ausführlich die Künstlerbeziehung Hedwig Lachmanns und Gustav Landauers, setzt ihre Worte durch Briefe und Gedichte in Dialog und gibt Einblicke auf die oft vernachlässigte und doch so prägende Seite des Theoretikers. In einem Brief vom 25. Juni 1918 an die Schriftstellerin Anna Croissant-Rust schreibt Gustav Landauer: „was ich schrieb, war alles zu Hedwig gesagt“.

Gustav Landauer (1870-1919), in Karlsruhe geboren und zur Schule gegangen, kennt man als Politiker und Theoretiker einer anarchistisch geprägten Gesellschaftsform. In Hedwig Lachmann (1865-1918), Lyrikerin und Übersetzerin – ihre Übertragung von Oscar Wildes Salome war Grundlage für Richard Strauss‘ gleichnamige Oper – findet er 1899 eine kongeniale und emanzipierte Partnerin. Was sie vereinigt, ist die Arbeit an Sprache und Tradition, an den jüdischen Wurzeln sowie ein tief empfundener Humanismus. Diesen suchen sie in finsteren Zeiten zu behaupten, daher auch ihre kompromisslose Ablehnung des Ersten Weltkriegs und das Festhalten an der Möglichkeit einer besseren, einer „Neuen Gemeinschaft“.

© 1996-2019 | Literarische Gesellschaft Karlsruhe e.V. | Karlstr. 10 | 76133 Karlsruhe | Tel. 0721-133-4087 | info@literaturmuseum.de | Impressum
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