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Themen

4. Januar 2019

Beitrag für die StadtZeitung von Dr. Ute Leidig




Knappe Räume - GRÜNE Lösungsansätze

Die Raumknappheit in Karlsruhe erfordert eine vorausschauende Gestaltung des Vorhandenen. Ziel GRÜNER Politik ist es, Räume für Begegnung innerhalb der Stadtgesellschaft zu schaffen sowie besondere Orte in Karlsruhe – also Räume im weiteren Sinne – zu bewahren und weiter zu entwickeln. Dieses Ziel haben wir GRÜNE mit mehreren Initiativen verfolgt.
 
Vereine und Begegnung fördern
 
Auf eine GRÜNE Anfrage hin hat die Stadt eine Liste von städtischen Räumen erstellt, die von Vereinen für Veranstaltungen genutzt werden können. Durch städtische Mietzuschüsse hierfür sollte der wichtige Beitrag der Vereine zum sozialen Zusammenhalt gewürdigt werden. Auch haben wir GRÜNE die Stadt zur Prüfung aufgefordert, wie nicht genutzte Räume der Kirchengemeinden, nach Anmietung / Kauf durch die Stadt, weiterhin als Orte der Begegnung dienen könnten.
 
Besondere Orte bewahren
 
Das Majolika-Areal ist ein besonderer Ort. Die schönen Majolika-Gebäude liegen inmitten geschützter Natur, trotz unmittelbarer Nähe zur Stadt ist es dort ruhig. Es ist ein idealer Ort für Kreativität und das Schaffen von Kunst. Der Plan, dort einen gewerblichen Keramikbetrieb zu verorten und ein touristisches Zentrum für 50.000 Besucher*innen im Jahr einzurichten, gefährdet die Besonderheit des Ortes. Der Ausbau der Parkierungsflächen und Zufahrtswege wäre notwendig. Dem haben wir GRÜNE einen eigenen Zukunftsentwurf entgegen gestellt: Die Besonderheit des Ortes bewahren, indem die Majolika weiterhin künstlerisch kreativ genutzt, jedoch die Keramikproduktion dort nicht weiter gefördert und – wenn möglich – außerhalb von Karlsruhe fortgeführt wird. Mit einem Ausstellungsraum in einem der Majolika-Gebäude könnten die Geschichte und Erfolge der Majolika dargestellt und herausragende Exponate präsentiert werden.
 
Besondere Orte weiterentwickeln
 
Der Kreativpark Alter Schachthof ist für uns GRÜNE eines der wichtigsten Areale der Karlsruher Stadtentwicklung. Das dortige Miteinander aus Kultur und Kreativwirtschaft erzeugt Innovation und schafft Raum für die Gründerszene.
Aber auch dort ist der Raum begrenzt. Auf dem benachbarten Messplatz finden viele Veranstaltungen statt und ein Teil des Platzes ist dauerhaft belegt. Bei Überlastung der Areale kann es jedoch zu Gefahrensituationen kommen. Daher bedarf es einer besseren Koordination, durch die möglichst alle Interessen gewahrt werden. Der aufgrund eines GRÜNEN Antrags anberaumte Runde Tisch ist ein richtiger Schritt, damit sich der Kreativpark Alter Schlachthof weiterhin positiv entwickeln kann.  
 
Dr. Ute Leidig , Fraktionsvorsitzende

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