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Presse

9. Juli 2019

Ein anderer Umgang mit fossilen Brennstoffen ist nötig!
GRÜNE fordern Mitgliedschaft der Stadt Karlsruhe im CO2-Abgabe e.V.

Die GRÜNE-Fraktion beantragt im Gemeinderat, dass die Stadt Karlsruhe sich den Zielen des CO2-Abgabe e.V. anschließt und unterstützendes Mitglied des Vereins wird. Ziel dieses Vereins ist die Einführung einer CO2-Abgabe.
 
Hauptverursacher des Klimawandels ist der Ausstoß von Kohlendioxid (CO2), das durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern (Kohle, Erdöl und Erdgas) entsteht. Eine Abgabe auf fossile Brennstoffe ist eine Möglichkeit, um Anreize für einen anderen Umgang mit diesen zu schaffen.
 
„Das vergangene Jahr war das trockenste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die Folgen für die Landwirtschaft und Wälder waren und sind - auch in Karlsruhe - unübersehbar. Und auch in diesem Jahr haben Tage mit großer Hitze bereits zu Belastungen für Mensch, Tier und Umwelt geführt“, so Zoe Mayer, Fraktionsvorsitzende der Grünen.
 
„Um unumkehrbare Schäden durch den Klimawandel abzuwenden, ist es dringend geboten, zügig alle Möglichkeiten zu ergreifen, um die Emissionen von Treibhausgasen zu reduzieren“, ergänzt Stadtrat Johannes Honné. „Trotz des Ausbaus der erneuerbaren Energien sinken die Klimaschädlichen Emissionen in Deutschland zu langsam, um die im internationalen Klimaabkommen vereinbarten Ziele zu erreichen.“
 
Der Verein CO2-Abgabe e.V., mit Sitz in Freiburg, setzt sich für die Einführung einer verursachergerechten und sozialverträglichen CO2-Abgabe ein. Das vom Verein erarbeitete wissenschaftlich und rechtlich fundierte Konzept sieht vor, die bisherigen Umlagen und Steuern auf Energie durch eine Klimaabgabe auf Treibhausgase zu ersetzen. Um dieses Ziel möglichst schnell zu erreichen und bessere gesetzliche Rahmenbedingungen für den Klimaschutz zu schaffen, bündelt der Verein die Interessen seiner Mitglieder und vertritt diese gegenüber der Bundespolitik.
 
Neben Kommunen wie z.B. Freiburg und Erlangen sind dem CO2-Abgabe e.V. bereits zahlreiche Verbände, Unternehmen und Einzelpersonen beigetreten.
 
„Wir Grünen wollen, dass Karlsruhe diesem Beispiel folgt und damit Teil einer wachsenden Allianz für eine CO2-Abgabe wird“, so Mayer und Honné.