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Presse

30. April 2019

GRÜNE fragen nach den Plänen für die gymnasiale Oberstufe an einer Gemeinschaftsschule

Die Grünen verlangen mit einer Anfrage an die Stadtverwaltung Auskunft über den Stand der Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe an einer Gemeinschaftsschule.

 

„Bereits im Juli 2018 wurde mit großer Mehrheit der Beschluss zur Einführung einer gymnasialen Oberstufe an einer Gemeinschaftsschule gefasst. Bis Jahresende 2018 sollte eigentlich der Vorschlag der Stadtverwaltung vorliegen, an welcher der beiden in Frage kommenden Gemeinschaftsschulen die Oberstufe angegliedert werden soll“, so Stadträtin Renate Rastätter, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion und ergänzt: „Wir Grüne haben zwar Verständnis dafür, dass die Ausarbeitung der Machbarkeitsstudie für das Gebäude länger als erwartet andauert, aber jetzt wird die Zeit allmählich knapp.“
 
Die Grünen erläutern, dass die Festlegung für die Angliederung der Oberstufe an eine der beiden in Frage kommenden Gemeinschaftsschulen wohl erst erfolgen kann, wenn die Machbarkeitsstudie vorliegt. „Alle vier Gemeinschaftsschulen, ihre Lehrerteams und allen voran die Eltern und Schüler*innen, warten auf das Ergebnis der Machbarkeitsstudie, den Beschluss über den Standort und auf die Zwischenlösung“, so Fraktionsvorsitzende Zoe Mayer.

 

Da der Antrag auf Genehmigung der Oberstufe entweder schon für das Schuljahr 2020/21 für die Anne-Frank-Gemeinschaftsschule oder für das Schuljahr 2021/22 für die Ernst-Reuter-Gemeinschaftsschule beim Kultusministerium gestellt werden muss, halten die Grünen es für wichtig, dass der aktuelle Planungsstand bekannt gegeben wird.

 

„Wir vertrauen darauf, dass die Stadtverwaltung anhand von konkreten und transparenten Kriterien den Beschluss für den Standort vorschlagen wird“, so Rastätter und Mayer. „Unabhängig vom Standort ist es aber für die Eltern aller vier Gemeinschaftsschulen das wichtigste Anliegen, dass ihr Kind die Option bis zum Abitur an einer Gemeinschaftsschule erhält, wenn es das gymnasiale Niveau nach der 10. Klasse erreicht hat“, so die beiden Stadträt*innen.
 
Information: Von den vier Karlsruher Gemeinschaftsschulen kommen nur die Anne-Frank-Gemeinschaftsschule und die Ernst-Reuter-Gemeinschaftsschule für die Einrichtung der Oberstufe in Frage. An den Standorten der Drais-Gemeinschaftsschule und der Augustenburg-Gemeinschaftsschule sind keine Flächenreserven dafür vorhanden.