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Presse

28. November 2018

GRÜNE fordern bessere Koordination von Veranstaltungen auf dem Messplatz

Bedingt durch den Besucherandrang per Auto während der Karlsruher Mess‘ und anderen Veranstaltungen wurden auf dem angrenzenden Areal Alter Schlachthof Fluchtwege durch illegal geparkte Autos verstellt. Deshalb hat sich die Grüne Gemeinderats-fraktion mit der Situation auf und um den Messplatz näher beschäftigt und bei der Stadtverwaltung auf die Vorbeugung von Gefahren gedrängt.
 
„Auf dem Karlsruher Messplatz finden rund um das Jahr immer mehr Veranstaltungen statt“, erklärt Ute Leidig, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN. „Das ist zum einen erfreulich, da es der Stadt Einnahmen bringt und Menschen aus dem Umland vermehrt nach Karlsruhe zieht. Zum anderen entstehen damit aber auch häufiger schwierige, teils auch problematische Situationen durch falsches Parken.“ Durch einen Antrag an die Stadtverwaltung will die Grüne Gemeinderatsfraktion auf diese Entwicklung aufmerksam machen, sie stoppen oder wenn möglich eine verbesserte Koordination der unterschiedlichen Interessen erzielen.
 
Der Karlsruher Messplatz ist Veranstaltungsort, Parkplatz und seit einer Weile auch Abstellplatz für das sogenannte „Skandinavische Dorf“. Diese Nutzungen kommen sich teils in die Quere. Überfordert ist der Platz, wenn viele Veranstaltungen gleichzeitig stattfinden und dafür zu viele Menschen mit dem Auto anreisen. „Der Karlsruher Messplatz ist sehr gut per Straßenbahn erreichbar, aber dennoch nutzen zu viele Menschen immer noch das Auto, um die dortigen Veranstaltungen zu besuchen“, so Stadtrat Johannes Honné. „Park & Ride-Plätze sind zwar vorgesehen, aber diese werden weder beworben noch ausgeschildert. Auch wird in den Flyern zur Karlsruher Mess‘ die Anreise per öffentlichem Verkehr nicht einmal erwähnt. Die Stadtverwaltung muss hier zukünftig dringend gegensteuern.“
 
Wenn der Messplatz selbst durch Veranstaltungen belegt ist, parken Besucher*innen ihre Autos auf dem Areal des Alten Schlachthofs. Dies geschehe teilweise rücksichtslos. Unlängst wurden sogar Rettungswege bzw. Feuerwehrzufahrten zum Tollhaus zugeparkt, während dort größere Veranstaltungen stattfanden. Für die Grüne Fraktion ist dieses Vorkommnis aus Sicherheitsgründen unhaltbar.
 
Kritisch sehen die GRÜNEN die mehrjährige Ansiedlung der Hütten des „Skandinavische Dorfs“. Dieses stand monatelang auf dem Messplatz, obwohl es einige Zeit überhaupt nicht genutzt wurde. Das „Hüttendorf“ erschwert aber die Zufahrt zum Gelände des Alten Schlachthofs. Gleichzeitig ergeben sich so auch bei Veranstaltungen, die nur Teilflächen des Messplatzes belegen, bereits Engpässe beim Parken. „Zusätzlich passt die äußere Anmutung des Skandinavischen Dorfs inklusive der dazu gestellten Toiletten wenig zum Erscheinungsbild des aufwändig sanierten Areals, das als Top-Adresse für Start-ups im Kreativbereich vermarktet wird“, meint Leidig. Auch die Konkurrenz des Hüttendorfs zur auf dem Schlachthof-Areal ansässigen Gastronomie halten die GRÜNEN für fraglich.
 
„Aus diesen Gründen haben wir sofortige Maßnahmen beantragt, um die geschilderten gefährdenden Situationen zu vermeiden. Zum anderen sollten mittel- und langfristige Maßnahmen ergriffen werden, um die Koordination von Veranstaltungen auf dem Messplatz und dem Schlachthofgelände zu verbessern“, so die GRÜNEN.