Michael Borner Joschua Konrad Verena Anlauf Tim Wirth Renate Rastätter Johannes Honné Zoe Mayer Ekkehard Hodapp Christine Weber

Presse

25. November 2015

GRÜNE: Integration von Asylbewerber/innen durch Arbeit
Welche Fördermaßnahmen kann die Arbeitsagentur Karlsruhe anbieten?
Sind die Mitarbeiter/innen ausreichend vorbereitet?

Die GRÜNEN wollen, dass Asylsuchende, die sich entschieden haben, ihren Lebensmittelpunkt nach Karlsruhe zu verlegen, gezielt unterstützt werden, so dass sie auf dem Arbeitsmarkt schnell Fuß fassen und für ihren Lebensunterhalt selbst sorgen können. Die Fraktion fragt daher nach, inwieweit die Arbeitsagentur Karlsruhe und das Jobcenter der Stadt Karlsruhe auf die speziellen Bedürfnisse der arbeitssuchenden Asylbewerber/innen eingestellt sind.
 
Viele Asylbewerber/innen bringen berufliche Erfahrungen mit: „Um einen Arbeitsplatz zu finden, der den tatsächlichen Qualifikationen entspricht, müssen im Ausland erworbene Abschlüsse bei uns in einem einfachen und nachvollziehbaren Verfahren anerkannt werden. Für den Erwerb von fehlenden Teilqualifikationen brauchen wir vielfältige bedarfsgerecht ausgestaltete Angebote“, so der arbeitsmarktpolitischer Sprecher der GRÜNEN Gemeinderatsfraktion, Stadtrat Joschua Konrad.
 
Nach Ansicht der GRÜNEN Gemeinderatsfraktion ist der Spracherwerb zentral, um den Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge zu erleichtern. „Asylbewerber/innen sollen direkt nach ihrer Ankunft Deutsch lernen können und daher an Integrationskursen schon teilnehmen dürfen, während ihr Antrag noch abschließend bearbeitet wird. Je schneller Flüchtlinge sich verständigen können, desto besser sind ihre Chancen auf einen Arbeitsplatz und auf eine erfolgreiche Integration in unsere Gesellschaft“, so der sozial- und migrationspolitische Sprecher der GRÜNEN im Karlsruher Gemeinderat, Stadtrat Michael Borner.
 
Asylbewerber/innen und Flüchtlinge haben – wie andere Arbeitsuchende – einen Anspruch auf individuelle Beratung in Jobcentern und Arbeitsagenturen. „Damit sie davon tatsächlich profitieren, muss es dort ausreichend qualifiziertes Personal geben“, so Borner und Konrad abschließend.