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Presse

2. Dezember 2014

GRÜNE wollen Pflege von Streuobstwiesen besser fördern
Stadt und Privatinitiativen können von Baumschnittprämie des Landes profitieren

In einer Gemeinderatsanfrage beschäftigt sich die GRÜNE Fraktion mit dem Erhalt und der Pflege von Streuobstwiesen.
 
 „Streuobstwiesen sind für den Natur- und Artenschutz und auch für unser Landschaftsbild sehr wertvoll. Leider sind auch in Karlsruhe viele Flächen durch Nutzungsaufgabe und mangelnde Pflege bedroht“, so Fraktionsvorsitzende Bettina Lisbach. „Die Stadt soll hier mit gutem Beispiel vorangehen und ihre eigenen Bestände an ökologischen Kriterien orientiert pflegen und erhalten. Außerdem wollen wir private Eigentümer/innen von extensiven Obstwiesen besser fördern und vernetzen.“
 
Im Herbst 2013 hatte die Stadtverwaltung auf eine Anregung der GRÜNEN zugesagt, ein Maßnahmenkonzept für Streuobstwiesen zu entwickeln. Die Fraktion erkundigt sich nun nach dem aktuellen Bearbeitungsstand und nach vorgesehenen Maßnahmen-schwerpunkten. „
 
Aus aktuellem Anlass regen wir an, die vor wenigen Wochen von der Landesregierung eingeführte Baumschnittprämie in das Konzept mit aufzunehmen“, ergänzt Renate Rastätter, naturschutzpolitische Sprecherin der Fraktion. „Der fachgerechte Baumschnitt ist wichtig, um Streuobstwiesen als artenreiche Lebensräume zu erhalten. Von dieser neuen Förderprämie können Privatinitiativen, Vereine und auch die Stadt selbst profitieren.“
 
Daneben wollen die GRÜNEN, dass die Stadt Nachpflanzungen von Obstbäumen finanziell unterstützt. Dabei solle ein besonderer Schwerpunkt auf alte und selten gewordene Obstsorten gelegt werden. „
 
Außerdem sollte die Stadt Anlaufstelle für Privateigentümer-/innen sein, die sich gemeinschaftlich organisieren oder einer bestehenden Streuobstinitiative anschließen wollen“, so die GRÜNEN-Stadträtinnen. „Gemeinsam lassen sich Pflege, Ernte und Ver-wertung des Obstes oft viel leichter bewältigen, als wenn eine einzelne Person sich um alles kümmern muss.“