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Presse

14. Mai 2014

GRÜNE befürworten Katzenschutzverordnung für Karlsruhe

Die GRÜNE Gemeinderatsfraktion beantragt eine vorbereitende Untersuchung für den Erlass einer Karlsruher Katzenschutzverordnung.
 
Auch in Karlsruhe gibt es eine Vielzahl frei lebender Katzen, vor allem in Schrebergartenanlagen, in Industriegebieten oder auf Friedhöfen. Streunende Katzen sind aufgrund der mangelnden Versorgung oft krank und unterernährt. Zudem vermehren sie sich ungebremst. „Um das daraus entstehende Tierleid einzudämmen, ist es wichtig, die Zahl der wild lebenden Katzen zu begrenzen. Ein wichtiger Schritt dabei ist eine Katzenschutzverordnung, die auch eine Kastration der bereits wild lebenden Katzen vorsieht“, so der tierschutzpolitische Sprecher der GRÜNEN Gemeinderatsfraktion, Stadtrat Michael Borner.
 
Bedingung für den Erlass einer Katzenschutzverordnung ist die Identifizierung von frei lebenden Katzen auf Karlsruher Gemarkung und die Feststellung von deren Gesundheitszustand. Dies könnte mit Hilfe von Karlsruher Katzenschutzvereinen geschehen, die bereits ihre Mitarbeit angeboten haben. „Um die Untersuchungsergebnisse besprechen und weitergehende Maßnahmen mit öffentlicher Unterstützung planen zu können, sollte die Stadt Karlsruhe einen Runden Tisch mit Vertreter/innen von Karlsruher Tierschutzvereinen einrichten,“ so Stadträtin Tanja Kluth.
 
Die GRÜNE Gemeinderatsfraktion hat bereits im Jahre 2011 die Thematik von streunenden Katzen in Karlsruhe in den Gemeinderat eingebracht. Für den Erlass einer Katzenschutzverordnung fehlten nach Ansicht der Stadt Karlsruhe zur damaligen Zeit jedoch die rechtlichen Grundlagen. Durch die Novelle des Bundestierschutzgesetzes und einen Beschluss der baden-württembergischen Landesregierung hat die Stadt Karlsruhe nun die Möglichkeit, eine Katzenschutzverordnung zu erlassen und so das Leid der wild lebenden Katzen zu verringern. „Da es sich um eine landesweite Empfehlung handelt, ist davon auszugehen, dass in absehbarer Zeit weitere Gemeinden eine solche Verordnung erlassen werden und somit eine flächendeckende Wirkung erzielt wird“, so Borner und Kluth abschließend.