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Presse

2. Oktober 2013

Stadtjubiläum: GRÜNE wollen klimaneutral feiern

In einer Gemeinderatsanfrage beschäftigt sich die GRÜNE Fraktion mit den aktuellen Überlegungen, zum klimaneutralen Stadtjubiläum. Bereits im Mai 2011 hatten die GRÜNEN beantragt, das Jubiläum 2015 klimaneutral auszurichten und wurden in dem Anliegen von der Verwaltung und vom Stadtmarketing unterstützt.
 
Als vorbereitendes Pilotprojekt sollte in Zusammenarbeit mit der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) bereits der Stadtgeburtstag 2013 klimaneutral gefeiert werden. Auch bei „Das Fest“ legten die Veranstalter 2013 unter dem Stichwort „Greener Fest“ einen besonderen Schwerpunkt auf Umweltverträglichkeit.
 
„Die Vorbereitungen für das Stadtjubiläum schreiten zügig voran - uns ist es wichtig, dass Aspekte des Klimaschutzes bei den vielfältigen Aktivitäten von Anfang an mit bedacht werden“, so Fraktionssprecherin Bettina Lisbach. „Deshalb wollen wir einen Zwischenbericht, in dem ein Resümee aus den bisherigen Erfahrungen mit Stadtgeburtstag und Greener Fest 2013 gezogen wird und in dem über die aktuellen Vorhaben und Überlegungen für das Stadtjubiläum 2015 informiert wird.“ Klimaneutralität und Umweltfreundlichkeit sollte dabei nicht allein im Festivalsommer, sondern bei allen Jubiläumsaktivitäten angestrebt werden, so die GRÜNEN.
 
„Das klimafreundliche Stadtjubiläum soll auch Ideengeber für andere Events und Veranstaltungen in Stadt und Region sein“, ergänzt Stadträtin Ute Leidig. „Deshalb sollten vielfältige Maßnahmen greifen, angefangen von einer umweltfreundlichen An- und Abreise der Jubiläumsgäste über den effizienten Energieeinsatz bis hin zu einem biologisch-regionalen Catering.“ Auch Abfallvermeidung und Wiederverwertung seien wichtige Bausteine.
 
Die GRÜNEN wollen über ihre Anfrage klären, ob die bisher für 2015 vorgesehenen Maßnahmen als ausreichend eingeschätzt werden, um beim Stadtjubiläum Klimaneutralität zu erreichen und welche zusätzlichen Maßnahmen andernfalls noch in Erwägung gezogen werden.
 
Kompensationszahlungen für am Ende möglicherweise dennoch verbleibende CO2-Emissionen sollten nach Ansicht der GRÜNEN Stadträtinnen nur dort zum Tragen kommen, wo keine andere klimafreundliche Alternative umsetzbar ist. Auch wollen die GRÜNEN Kompensationsgelder nur für ausgewählte, erwiesenermaßen sinnvolle Klimaschutzprojekte, z.B. aus dem Karlsruher Klimaschutzfonds der KEK, einsetzen.