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Presse

14. September 2012

GRÜNE für Soziales Hilfetelefon für Karlsruhe

Ein Soziales Hilfetelefon – 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche erreichbar, anonym, in mehreren Sprachen und mit kompetenten ExpertenInnen besetzt – soll für Hilfesuchende in Karlsruhe eingerichtet werden. Dies fordert ein Antrag der GRÜNEN im Karlsruher Gemeinderat. Auch in der Stadtverwaltung wird die Notwendigkeit eines solchen Angebotes gesehen, daher reagierte sie positiv auf den Vorschlag der GRÜNEN PolitikerInnen.
An Beratungs- und Hilfeangeboten mangelt es in Karlsruhe nicht. Allein auf der Homepage der Stadt Karlsruhe sind Dutzende Angebote in verschiedenen Datenbanken hinterlegt, die das Spektrum von der Beratungsstelle bis zur Selbsthilfegruppe umfassen. „Viele Menschen finden jedoch den Zugang zu diesen Einrichtungen nicht. Es fehlt ein niedrigschwelliges persönliches Hilfeangebot, das jederzeit und anonym erreichbar ist und einen Weg zu den Unterstützungseinrichtungen vor Ort weist. Das Soziale Hilfetelefon könnte diese Lücke schließen“, so die sozialpolitische SprecherInnen der GRÜNEN Gemeinderatsfraktion Michael Borner und Dr. Dorothea Polle-Holl.
Das zentrale Element eines Sozialen Hilfetelefons ist eine Telefonnummer, die rund um die Uhr erreichbar ist und Hilfe vermittelt und die wechselnd von den verschiedenen Beratungsstellen koordiniert wird. Anonyme und vertrauliche Erstberatung, Informationen und die Weitervermittlung an Anlaufstellen vor Ort werden telefonisch übernommen. Die Beratung soll barrierefrei und bei Bedarf mehrsprachig angeboten werden. Zielgruppen sind neben den Betroffenen auch Personen, die in Not geratene Menschen beruflich oder ehrenamtlich beraten und unterstützen.
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Vorschlag in der Sozial- und Jugendbehörde der Stadt auf Zustimmung stoßen“, so Borner und Polle-Holl. Auch die Verwaltung sieht die Notwendigkeit, für Notfälle ein schnelles und einfaches Hilfeangebot ohne Öffnungszeiten anzubieten und sagt in ihrer Antwort zu, möglichst kostenneutral und in Zusammenarbeit mit der Liga der freien Wohlfahrtspflege ein entsprechendes Notfalltelefon einzurichten.
Die GRÜNEN schlagen zusätzlich vor, dass dieses Angebot in verschiedenen Medien beworben wird, um Hilfe suchende Menschen schnell und unkompliziert zu erreichen. Unter anderem soll auf der Startseite des Internetauftritts von Karlsruhe ein deutlich sichtbarer Hinweis auf das Soziale Hilfetelefon installiert werden.