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Presse

28. Juli  2010

GRÜNE erfragen Bedeutung der Stadtteilbibliotheken und des Medienbusses
 

In einer Anfrage wollten die GRÜNEN erfahren, wie die Stadtverwaltung das Angebot von Stadtteilbibliotheken und Medienbus für Karlsruher Kinder und Jugendliche bewertet. Der Hintergrund: Beim Fortgang von Mitarbeitern befürchten die GRÜNEN Sparmaßnahmen in diesem kultur- und bildungspolitisch wichtigen Bereich.

 

„Wir freuen uns, dass die Stadtverwaltung die Stadtbibliothek als grundlegende kulturelle Bildungs-einrichtung bewertet“, so die beiden kulturpolitischen Sprecherinnen der GRÜNEN Ute Leidig und Anne Segor. „Wir leiten daraus ab, dass das Angebot unverändert weiter geführt wird.“

 

In ihrer Antwort verweist die gestiegenen Ausleihzahlen in allen Stadtteilbibliotheken sowie des Medienbusses. Vor allem Kinder und Jugendli-che nutzen diese Einrichtungen. Daneben haben individuelle Programmangebote zu einer stabilen Vernetzung der Stadtteilbibliotheken mit Schulen und Kindergärten geführt. „Der Beitrag des Medienbusses und der Bibliotheken vor Ort zur Leseförderung und zum selbstgesteuerten Lernen bei Kindern und Jugendlichen wird von der Stadtverwaltung erkannt“, stellt Leidig fest.

 

Im Falle monatelanger Schließung einzelner Stadtteilbibliotheken oder des Medienbusses befürchtet die Stadt vielfältige negative Folgen. Ein unwieder-bringlicher Kontaktverlust zu Nutzerinnen und Nutzern aber auch zu Schulen und Kindergärten wäre wahrscheinlich. „Diese Einschätzung stimmt uns zuversichtlich“, erläutert Segor, „dass auch bei den noch in diesem Jahr anstehenden Verrentungen von Biblio-thekarinnen und Bibliothekaren der Betrieb des Medienbusses und aller Bibliotheken konstant weiter laufen wird.“