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Anfragen

5. Februar 2019

Akademische Abschlussarbeiten bei der Stadt Karlsruhe


Anfrage:

  1. Welche Möglichkeiten gibt es für Studierende der Hochschulen aus Karlsruhe und der Region, ihre Abschlussarbeiten in Kooperation mit der Stadtverwaltung und den städtischen Unternehmen / Stiftungen zu erstellen?
  2. Wie viele Abschlussarbeiten wurden in den letzten drei Jahren jeweils in Zusammenarbeit mit der Karlsruher Stadtverwaltung sowie mit städtischen Unternehmen/ Stiftungen erstellt? Bitte aufschlüsseln nach Ämtern, Unternehmen, Stiftungen.
    Welche Erfahrungen wurden dabei gemacht?
  3. Wie kommen Kooperationen mit Studierenden zustande, wenn die Stadt Karlsruhe eine Möglichkeit für eine Abschlussarbeit erkennt? (Besondere Ausschreibungen, Kooperationen mit bekannten Instituten...)
  4. Wo sieht die Stadt Potenziale für die Ausweitung des Kooperationsangebots für Abschlussarbeiten mit Hochschulen?
    Sieht die Stadtverwaltung Möglichkeiten der Förderung von Abschlussarbeiten nach dem Prinzip der Partnerstadt Nancy?

 

Sachverhalt/Begründung

Zu Abschluss ihres Studiums müssen Studierende von Hochschulen Abschlussarbeiten in Form von Bachelor- und Masterarbeiten verfassen. Studierende, die in Unternehmen ihre Abschlussarbeiten verfassen, arbeiten nach ihrem Studienabschluss oft in den entsprechenden Unternehmen.
 
Bei der gemeinsamen Sitzung der Gemeinderäte aus Karlsruhe und Nancy wurde bekannt, dass unsere Partnerstadt Nancy schon seit längerem regelmäßig städtische Abschlussarbeiten für Studierende ausschreibt. Die Stadt Nancy hat die Erfahrung gemacht, dass auf diesem Wege nicht nur Erkenntnisse aus den Abschlussarbeiten gewonnen werden, sondern gleichzeitig auch Hochschulabsolvent*innen für die anschließende Arbeit bei der Stadt gewonnen werden konnten.
 
Durch eine erweiterte Kooperation mit den Hochschulen aus Karlsruhe und der Region bei der Bearbeitung von Abschlussarbeiten könnten auch die Stadtverwaltung und ihre Unternehmen verstärkt als attraktive Arbeitgeberinnen auf sich aufmerksam machen. Die Untersuchung von Sachverhalten bei der Verwaltung und städtischen Unternehmen durch eine wissenschaftliche Arbeit bietet zudem neue Chancen für die Weiterentwicklung städtischer Strukturen.
 
Unterzeichnet von:
 
Zoe Mayer, Renate Rastätter, Joschua Konrad
Stellungnahme der Stadtverwaltung für die Gemeinderatssitzung am 26.03.2019